Weiterempfehlen Drucken

Kyocera bringt superschnelle Druckköpfe auf den Markt

KJ4B-Y und KJ4A-B stoßen zwischen 80 und 100 Mio. Tröpfchen pro Sekunde aus
 

Der KJ4B-Y für wasserbasierende und der KJ4A-B für UV-härtende Tinten sollen mit 80 bis 100 Mio. Tröpfchen pro Sekunde bei einer Auflösung von 600 x 600 dpi und einer Druckbreite von rund 10,8 cm die schnellsten Tintenstrahldruckköpfe für den industriellen Druck sein.

Die Kyocera Corporation (Japan) hat zwei neue Tintenstrahldruckköpfe angekündigt: Der KJ4B-Y für wasserbasierende und der KJ4A-B für UV-härtende Tinten sollen mit 80 bis 100 Mio. Tröpfchen pro Sekunde bei einer Auflösung von 600 x 600 dpi und einer Druckbreite von rund 10,8 cm die schnellsten Tintenstrahldruckköpfe für den industriellen Druck sein. Die Serienfertigung soll im April beginnen.

Der KJ4B-Y für wasserbasierende Tinten stößt bis zu 40.000 Tintentröpfchen pro Sekunde und Druckdüse aus, was einer Frequenz von 40 kHz entspricht. Ein Druckkopf kommt mit seinen 2656 Düsen damit auf einen Ausstoß von rund 100 Mio. Tröpfchen pro Sekunde. Die Druckgeschwindigkeit liegt so laut Hersteller um bis zu 1,3 Mal höher als bei herkömmlichen Druckköpfen. Der KJ4A-B für UV-härtende Tinten soll sogar 1,5 Mal leistungsstärker als bisherige UV-Tinten-Druckköpfe sein. Bei ihm werden pro Düse und Sekunde rund 30.000 Tröpfchen ausgestoßen, was bei ebenfalls 2.656 Düsen pro Druckkopf einen Gesamtausstoß von 80 Mio. Tröpfchen pro Druckkopf entspricht.

Um die hohe Frequenz und die damit benötigte Präzision zu gewährleisten, hat Kyocera das Piezoelement und das Düsendesign weiterentwickelt. Die Druckbreite der Druckköpfe beträgt 10,8 cm, wodurch für den Wide-Format-Druck die Anzahl an benötigten Druckköpfen reduziert werden könne. Die Druckköpfe sollen sich zudem im Mikrometerbereich einstellen lassen. Mit den neuen Druckköpfen lasse sich nicht nur auf Papier, sondern auch auf einer Reihe anderer Materialien wie zum Beispiel Stoffe und Plastikfolien drucken. Für die Serienfertigung der KJ4B-Y- und der KJ4A-B-Druckköpfe hat Kyocera ein Fertigungssystem für die Herstellung von 1.000 Einheiten pro Monat entwickelt. Das Produktionsvolumen soll nach und nach erhöht werden. 

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Cluster statt Druckbalken: Mouvent stellt die Kerntechnologie seiner Drucksysteme vor

Dank der Cluster-Technologie sollen sich die Drucksysteme an jede Substratbreite und Anforderung anpassen lassen

Erst im Juli haben Bobst und Radex das Digitaldruck-Joint-Venture "Mouvent" gegründet – nun wurde bekannt gegeben, welche Technologie den neuen Digitaldrucksystemen zugrunde liegt. "Mouvent Cluster" verwendet anstatt größen- und farbspezifischer Druckbalken Cluster, die auf einer modularen, skalierbaren Matrix angeordnet sind. Dadurch soll sich das Drucksystem laut Hersteller an alle Substrate und Druckbreiten – und somit an die Anforderungen der unterschiedlichsten Märkte – anpassen lassen.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...