Weiterempfehlen Drucken

LFP-Branchensoftware APL-System jetzt auch als Cloud-Lösung verfügbar

Anwender können von jedem Standort aus und ohne VPN-Verbindung auf die Software zugreifen
 

Darstellung eines großformatigen Druckes in der Branchsoftware APL-System.

Die Branchsoftware APL-System des Diedorfer Herstellers Koch APL-Systems ist ab sofort auch als Cloud-Lösung verfügbar. Damit kann sie über eine sichere Internetverbindung von jedem beliebigen Standort aus genutzt werden. Neben der Cloud-Version bietet die Software künftig aber auch noch weitere neue Funktionen im Bereich Großformat, Plotz und Werbetechnik. So sollen Anwender in einer Auftragsposition nun bis zu zwölf Drucke bzw. Arbeitsgänge abbilden können. Gezeigt werden sollen diese neuen und die im Frühsommer vorgestellten Funktionen auf der Viscom (2. bis 4.11) in Frankfurt/Main.

Bei der Cloud-Verison wird die Software auf einem Server in einem deutschen Rechenzentrum und nach deutschen Datenschutzregeln bereitgestellt. Der Zugriff erfolgt über eine nach Industriestandard verschlüsselte Internetverbindung. Dadurch können Mitarbeiter im Homeoffice oder an Außenstandorten APL-System ohne aufwändige VPN-Verbindungen nutzen, so der Hersteller. Zudem könne die Branchensoftware auf nahezu jedem Endgerät unabhängig vom verwendeten Betriebssystem genutzt werden – unter Windows genauso wie unter Mac OS, Linux, Android oder iOS.

Datensicherung und Datenschutz in der Cloud

Wie Koch APL-Systems erklärt, läuft jede APL-Cloud-Installation in einem eigenen, gekapselten Server, der vom Hersteller täglich gesichert werde. Zudem sollen APL-Cloud-Kunden einen Downloadlink erhalten, über den sie die gesicherten Dateien zusätzlich auf ihren Rechner in ihrem Unternehmen herunterladen können, was das Risiko eines Datenverlustes minimiere. Auch die Wartung der Software gestalte sich unkompliziert: Da der Softwarehersteller direkt auf den Server zugreifen kann, muss der Kunde für das Einspielen von Programmupdates und Bugfixes keine Fernwartung öffnen.

Browserbasiert mit APL-System arbeiten

Soll nicht das gesamte APL-System in die Cloud gebracht werden, bietet Koch APL-Systems mit "APL aktiv web" eine Alternative an: Diese Lösung soll es ermöglichen, über den Webbrowser auf grundlegende APL-Funktionen zuzugreifen, zum Beispiel Angebotskalkulation, Auftragsplanung und Versandschnittstellen. "APL aktiv web" eigne sich damit insbesondere für Außendienstler und Mitarbeiter mit fest definierten Aufgaben, die über eine HTML-Oberfläche zu den für ihre Arbeit nötigen Bereichen gelangen. Es bietet aber nicht den vollen Leistungsumfang des Cloud-APL-Systems.

Großformatdruck, Plot und Werbetechnik: Überarbeitete Eingabemaske verfügbar

Auf der Viscom in Frankfurt/Main soll zudem die überarbeitete Eingabemaske für den großformatigen Druck, Plot und die Werbetechnik präsentiert werden: Konnten bisher nur fünf Drucke/Arbeitsgänge in einer Kalkulationsposition dargestellt werden, stehen in der aktuellen Version nun zwölf zur Verfügung. Damit sollen sich auch komplexe Produkte zusammenfassen und transparent darstellen lassen. Zudem soll es nun möglich sein, innerhalb einer einzigen Auftragsposition groß- und kleinformatigen Druck zu kombinieren. Dies sei z.B. sinnvoll, wenn eine Konferenzausstattung mit Banner, Flyern und Unterlagen in einer Position dargestellt werden soll.

Darüber hinaus verfügt APL-System nun auch über eine neue Eingabemaske für die Textilveredelung und das Sticken sowie für den Werbemitteldruck. Sie wurde erstmals im Frühsommer vorgestellt und soll ebenfalls auf der Viscom zu sehen sein.

Auf der Viscom sind auch zwei Webshop-Lösungen zu sehen

Auf der Fachmesse zeigt Koch APL-Systems am Stand F41 in Halle 8 zudem zwei Webshop-Lösungen, die sich nahtlos in APL-System integrieren lassen sollen. Der APL-Endkundenshop ermögliche es, Produkte im Internet frei bestellbar zu machen, während der "APL B2B-Shop" einen passwortgeschützten Online-Kundenbereich für große Kunden schaffen soll. Beide Online-Shops greifen auf Daten aus APL-System zu und legen Aufträge direkt in der Datenbank von APL-System an. Auf diese Weise sollen Anwender Mehrfacheingaben vermeiden.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare (1)

MISNAVIGATOR | Mittwoch, 17. August 2016 12:26:04

Branchensoftware APL-SYSTEMS

Neben ca. 30 anderen Anbietern hatten wir uns das System auf der letzten DRUPA, etwas ausführlicher, angesehen.
Wir waren positiv überrascht über die gebotenen Möglichkeiten und jetzt noch die "Cloud",
dies wird das System sicherlich noch mehr stärken.
Wird bei uns auf der Liste der Systeme weiter punkten.
Viel Erfolg.

Produkt & Technik

Auf einen Blick: Das ist neu in Quark Xpress 2017

Kompaktes Video zeigt die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Auch in diesem Jahr hat Quark Software Inc. eine aktualisierte Version seines Seitenlayout-Tools Quark Xpress herausgebracht. Die neuen Möglichkeiten von Xpress 2017 reichen erneut weit über eine einfache Produktpflege hinaus. Offensichtlich verfolgt Quark einen Plan: Alle gängigen Aufgaben, die bei der Seitengestaltung anfallen können, sollen auch direkt in Xpress möglich sein! Diesmal erhielt vor allem die Bearbeitung von platzierten Bildern einen ordentlichen Schub.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...