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LFP-Workflow: Die wichtigsten Neuerungen in Onyx 12

Neues Release der Workflow-Software von Onyx Graphics mit höherer RIP-Leistung und neuen Finishing-Tools
 

Onyx Graphics hat eine neue Version seiner LFP-Workflow-Lösung Onyx vorgestellt.

Onyx Graphics hat eine neue Version seiner Workflow-Software Onyx vorgestellt. Das Release 12 soll eine schnellere RIP-Leistung, eine vereinfachte Benutzeroberfläche sowie erweiterte Finishing-Tools für kürzere Produktionszeiten bieten. Onyx 12 ist nach Aussage des Entwicklers für die gesamte Produktfamilie von Onyx Graphics verfügbar, die aus der Onyx Thrive Workflow Software, Onyx Production House, Onyx Postershop und der Onyx RIP-Center RIP Software besteht.

Durch die Neuerungen konnten, wie Corey Nicolaisen, Print Technology Support Spezialist bei West Canadian Digital Imaging Inc. (Calgary, AB) erklärt, die RIP-Zeiten pro Datei deutlich gesenkt werden: von fast einer Minute auf 9 bis 15 Sekunden. Da die Software die 64-Bit-Plattform nutzt und, so Onyx, die volle Verarbeitungskapazität ausreizt, konnte nicht nur die Geschwindigkeit gesteigert, sondern auch die Reaktionsfreudigkeit verbessert werden. Onyx 12 sei nun doppelt so schnell wie die Version 11. Auch die aktualisierten RIP-Engines inklusive der letzten Adobe PDF Print Engine 3.6 in den Onyx-Thrive-Software-Produkten tragen laut Hersteller zur gesteigerten Leistung bei.
Anwendung vereinfacht

Die überarbeitete Benutzeroberfläche zeigt eine visuelle, interaktive Auftragsliste und ermöglicht es damit den Anwendern, Jobs einfach aufzufinden, Drucker-Informationen anzusehen und schnell Veränderungen vorzunehmen. Auftragsinformationen können mit der Thumbnail-Vorschau vollständig angezeigt werden und lassen sich individuell vom Anwender anpassen. Änderungen in Aufträgen werden in farbgetreuen Voransichten live angezeigt, wodurch die Nutzer beispielsweise die Platzierung von Ösen, Marken, Beschnitte, Schmuckfarben oder Schneifepfaden schon sehen können, bevor die Datei verarbeitet wird. Überarbeitet wurden vom Entwickler auch die Quick Sets, die Produktionsvorlagen zur Raionalisierung von wiederkehrenden Aufgaben. Sie sollen sich nun einfacher anlegen, navigieren und speichern lassen. Für eine bessere Konsistenz über die gesamte Produktion hinweg, können Quick-Sets zwischen verschiedenen Druckern verteilt und für bestehende Aufträge ohne erneutes Öffnen verändert werden.

Applikation Tools sollen den Workflow verbessern

Mit Hilfe des neuen Überfüller-Tools sollen Druckereien einfach eine Reihe neuer Applikationen anbieten und ihren Workflow für bestehende Applikationen verbessern können. In Onyx 12 können Aufträgen auf Canvas für Keilrahmen Kanten hinzugefügt werden, Hohlsaum-Nahtlinien für Banner oder Erweiterungen unten/oben für Pop-Up-Stände zugegeben werden, ohne die Originaldatei bearbeiten zu müssen. Die neue Überfüller-Funktion kann auch mit der automatischen Erstellung von Schneidepfaden kombiniert werden, wodurch sich weiße Zwischenräume in Print-und-Cut-Jobs ohne Eingreifen in die Originaldatei vermeiden lassen.

Für die automatische Platzierung von Ösen und Marken gibt es neue Finishing-Features, die zudem eine nahtlose Vorbereitung für das Finishing in einem Arbeitsschritt gewährleisten sollen. Ösen und Marken werden laut Onyx akkurat positioniert ohne manuelles Messen, die Größe und Art der Ösen sowie die Abstände können individuell nach den jeweiligen Anforderungen eingestellt werden.

Neue Seiten- und Versatzeinstellungen sollen zudem eine Reihe von Rolle-zu-Rolle- und Flachbett-Applikationen unterstützen. Die neuen Versatz-Funktionen ermöglichen das automatische Finishing von Rollen auf Rollen-Cuttern wie von Fotoba und Zünd und bieten erweiterte Funktionen für Applikationen für starre Flachbett-Applikationen. Mit diesen Funktionen werde das manuelle Berechnen der Positionierung überflüssig, der Durchsatz schneller und der Abfall reduziert.

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