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Labelexpo 2011: Xeikon mit einem Neuheiten-Dreierpack

QA-I-Toner in neuen Farben, Software-Plug-In für X-800-Frontend und neues Hitzetransfer-Verfahren

Xeikon hat auf der Labelexpon in Brüssel eine Reihe an Neuheiten für die Etikettenproduktion vorgestellt.

Xeikon hat auf der Labelexpo in Brüssel gleich mehrere Neuerungen vorgestellt. So bietet das Unternehmen etwa seinen QA-I-Toner nun in den Spotfarben Rot und Orange mit lichtbeständigeren Pigmenten an. Außerdem gibt es mit Varilane ein neues Plug-in für das X-800-Digital-Front-End sowie eine neue Hitze-Transfer-Technologie für das Dekorieren von Behältnissen.

Zwar habe es die beiden Schmuckfarben Rot und Orange bereits in der Reihe des zur Ipex 2010 vorgestellten QA-I-Toners gegeben, doch wies der Toner in diesen beiden Farben nicht die selbe Lichtbeständigkeit und Lebensmittelunbedenklichkeit auf, wie die anderen Farben des Portfolios. Darum hat Xeikon nun an den Pigmenten dieser beiden Schmuckfarben gearbeitet. Der QA-Toner in Rot und Orange entspreche nun wieder den gleichen Qualitätsstandards und biete nun neben einer verbesserten Lichtbeständigkeit (Stufe 6 auf der Blaue-Wollskala) auch die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen der FDA-Lebensmittelüberwachung, sowohl im Bezug auf den direkten wie auch den indirekten Kontakt mit trockenen Lebensmitteln.

In einem Druckdurchgang Etiketten mit unterschiedlichen Größen drucken

Mit dem neuen Varilane-Plug-in für das X-800-Digital Frontend sollen Druckdienstleister nun Ausschießschemata für Etiketten-Aufträge mit unterschiedlichen Hinweisen und Etiketten von verschiedenen Größen erstellen können. Das ermögliche eine bessere Materialausnutzung und erhöhe die Produktivität. Bisher mussten die Etiketten in gleichmäßig breiten Abschnitten bzw. Linien auf der Bahn platziert werden, was bedeutete, dass auch die produzierten Etiketten die gleiche Größe besaßen. Durch das neue Plug-in sei es nun möglich, unterschiedlich breite Bahnen zu kreieren und entsprechend unterschiedlich große Labels auf einer Bahnbreite zu produzieren.

Neue Hitzetransfer-Technologie

Die neue Hitzetransfer-Technologie von Xeikon soll zudem eine Alternative für die Direktbedruckund und In-Mould-Labels darstellen. So können mit der neuen Technologie, die mit den Xeikon-3000-Druckmaschinen arbeitet, beispielsweise Plastikbehalter aus Polpropylen oder High-Density-Polyethylen (HDPE) mit hochwertigen Grafiken und scharfen Texten versehen werden. Dabei sorgen die QA-I-Toner, so Xeikon, für die benötigte Lichtbeständigkeit über die Haltbarkeit des Produktes. Das Hitzetransfer-Verfahren ist ein zweistufiger Prozess: Zuerst wird die Anzahl der benötigten Etiketten auf eine Hitzetransfer-Folie (silikonisiertes oder Wachs-beschichtetes Trägerpapier) gedruckt und die Rollen anschließend in einen Appikator befördert, der die Etiketten auf die Behältnisse unter Hitze und/oder Druck aufspendet. Die neue Xeikon-Lösung liefere Etiketten mit einer Auflösung von echten 1200 dpi, so der Hersteller.

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