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Labelexpo: Tresu zeigt vollautomatische Farbzirkulationskontrolle

Auf der Fachmesse werden auch die Beschichtungsarten für Kammerrakelsysteme präsentiert
 

Tresu zeigt eine Lösung zur vollautomatischen Farbzirkulationskontrolle sowie neue Beschichtungsarten für Kammerrakelsysteme vor. Im Bild: Der Tresu iCoat 30000, der für die Integration mit der HP Indigo 30000 konzipiert wurde.

Die Tresu Group, Anbieterin von digitaler Veredelungs- und Flexotechnologie für den Verpackungs-, Etiketten- und Akzidenzdruck, stellt auf der Labelexpo Europe in Brüssel (29.9. bis 2.10.) eine Lösung zur vollautomatischen Farbzirkulationskontrolle vor. Mir ihr sollen sich Rüstzeiten reduzieren und eine einheitliche Qualität erzielen lassen. Weiterhin präsentiert Tresu seine Beschichtungsarten für Kammerrakelsysteme an digital gedruckten Faltschachteln mit einer Table-Top-Ausstellung.

Die geschlossenen und automatischen Kammerrakelsysteme von Tresu Ancillary sollen die Kontrolle über Farb-/Lackflüsse, Druck sowie Viskosität und Temperatur optimieren und damit manuelle Eingriffe minimieren. So lasse sich die Produktivität steigern und eine kontinuierliche Qualität über den gesamten Druckauftrag gewährleisten. Sie bieten durch ihr Dichtungssystem einen luftdichten Verschluss, wodurch ein Auslaufen von Farbe sowie das Entweichen von Dämpfen verhindert werde. Farben und Lacke sollen direkt, schaumfrei und einheitlich zu den Rasterwalzen-Zellen übertragen werden können. Das wiederum sorgt laut Hersteller für ein blisterfreies Druckbild mit schnellen Trocknungseigenschaften, bessere Reflektionen und höhere Glanzwerte auf Papier oder Film.

Tresus Kammerrakel-Programm ist für den Etiketten-, Verpackungs- und industriellen Flexo-Druck konzipiert. Für den schmalbahnigen Rollendruck benötigt das geschlossene Flexiprint-Reservoir-Kammerrakelsystem nach Angabe des Herstellers keine Pumpen und arbeitet bei Druckgeschwindigkeiten von bis zu 300 m/min. Für größere Druckbreiten bietet Tresus neues Programm von leichtgewichtigen Karbonfaser-Kammerrakelsystemen einen erhöhten chemischen Widerstand und einen optimierten Durchfluss. Die Karbonfaser-Struktur gibt den Kammern laut Herstller eine hochfeste Qualität bei einem relativ leichten Gewicht von zwischen 2,4 kg und 4,1 kg je laufenden Meter, was den Austausch von Kammern erleichtern soll. Die Innenfläche der Kammern ist mit einer farbabstoßenden Beschichtung versehen, als zusätzlicher Schutz gegen Farbe und Reinigungsmittel. Weiterhin soll die gewölbte Innenoberfläche das Volumen optimieren und die kontrollierte Abgabe erleichtern. Das Design der Kammern ermögliche zudem eine Farb- und Lackzirkulation mit relativ niedrigen Volumen.

F10 iCon Farbversorgungssytem

Während des Druckens kontrolliert die F10 iCon automatisch die Viskosität der Farbe und den Druck im Kammerrakelsystem. Dieses wiederum stellt nach Angaben von Tresu eine konstante, akkurate Farbdichte auf den gedruckten Substraten sicher und verhindert, dass Luft die Farbkammer kontaminiert. Das System sorge zudem für eine vollautomatische gründliche Reinigung, bei der Farben und Rückstände aus der Kammer entfernt werden. Somit könne ein kompletter Farbwechseln innnerhalb von fünf bis zehn Minuten erfolgen.

Tresu iCoat-Twin-Tabletop-Präsentation

Auf der Labelexpo wird Tresu zudem die Beschichtungsarbeiten seiner iCoat 30000 Twin mit einer Table-Top-Ausstellung präsentieren. Die iCoaut 30000, die speziell für die Inline-Integration mit der HP Indigo 30000 entwickelt wurde, kann zwei verschiedene Lackarten – vollflächig, teilflächig oder punktuell – auf digital gedruckte Faltschachteln auftragen. Das System ist dazu mit zwei Flexodruckeinheiten ausgestattet und verarbeitet Substrate zwischen 180 g/m² und 500 g/m² mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5.000 Bögen/Stunde.

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