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Landa: Nanografische Digitaldruckmaschinen weiterentwickelt

Digitaldrucksysteme mit neuen „Ink Ejectors“ sollen 1200 dpi Auflösung erbringen – neues Bediener-Cockpit
 

Landa S10FC in neuer Konstruktion.

Die S10FC- und S10C-Nanographic-Printing-Press-Serien sollen über eine höhere Druckqualität und eine verbesserte Maschinenkonstruktion verfügen. 
Laut Landa soll im 4. Quartal 2014 mit der Auslieferung von Beta-Einheiten der Landa S10FC für den Faltschachteldruck begonnen werden. Die Auslieferung der Landa S10C für den Akzidenz- und Publikationsdruck soll kurze Zeit später anlaufen. Die Nanographic-Printing-Maschinen sind als produktionsorientierte Digitaldrucklösung für Mainstream-Anwendungen konzipiert. Bei ihrer Erstvorstellung auf der Drupa 2012 in Düsseldorf konnten die präsentierten Druckergebnisse noch nicht überzeugen.

„Wir haben in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden darauf hingearbeitet, dass unsere Nanographic-Printing-Druckmaschinen über die für die Hochgeschwindigkeits-Druckproduktion erforderliche Leistung, Druckqualität und Funktionsausstattung verfügen“, berichtet Benny Landa, Gründer und CEO von Landa. Hinzu kommt ein ganz neues Bediener-Cockpit.

Mit dem Landa Cockpit, einem am Auslageende der Maschine angeordneten integrierten Produktions-Management-Center, kann der Bediener die Maschine überwachen und steuern und gleichzeitig ohne Schwierigkeiten die Exemplarauslage im Auge behalten, wie Landa ausführt. Das nach ergonomischen Kriterien gestaltete bedienerorientierte Cockpit umgibt den Bediener mit Touchscreen-basierten Steuerungen, Auftragsmanagement-Tools, der Videoübertragungs-Möglichkeit aller wichtigen Maschinenabläufe, produktionsbezogenen Druckparametern und einem Leuchttisch zur Exemplarprüfung. Darüber hinaus gibt es einen Privatbereich, in dem der Bediener persönliche Gegenstände unterbringen kann. 

Neuartige Ink Ejectors (Vorrichtungen für den Tintenausstoß) sollen die Druckqualität verbessern und so zu einer höheren Druckmaschinenproduktivität beitragen. Die Auflösung beträgt 1200 dpi. Außerdem trage die neue Ink-Ejector-Architektur laut Landa zu einer deutlich höheren Zuverlässigkeit beim Farbausstoß bei und sorge für Redundanz bei einem etwaigen Ausfall der Farbdüsen.

Weitere Neuentwicklungen und Funktionsmerkmale betreffen zum Beispiel das Papierhandling und optionale Veredelungsmöglichkeiten. So ist das automatische Papierhandlingsystem für die Verarbeitung von sowohl Papier als auch Substraten aus Kunststoff ausgelegt. Das System reduziert nicht nur viele der laborintensiven Arbeitsschritte, die bei der Einstellung des jeweils verwendeten Papiers anfallen, sondern beschleunigt zudem den Substratwechsel und erhöht so die Maschinenverfügbarkeit, wie Landa weiter mitteilt. Durch die fortlaufende Papierzufuhr und Anlieferung können Weiterverarbeitungsbetriebe und Druckereien unterbrechungsfrei produzieren, ohne die Maschine zum Papierauffüllen anhalten zu müssen. Über ein zusätzliches Auslagefach kann der Bediener automatisch Proofs entnehmen, ohne den normalen Produktionsablauf zu unterbrechen.

Mit einer als Option lieferbaren konventionellen Inline-Beschichtungsanlage lassen sich im Nanografie-Verfahren gedruckte Produkte effizient durch Flächen- oder Punktbeschichtung weiter aufwerten. Die Anlage ist für Rasterwalzen und Flexoplatten sowie für verschiedene UV- und wasserbasierte Beschichtungsarten ausgelegt, so Landa.

Laut Landa soll im 4. Quartal 2014 mit der Auslieferung von Beta-Einheiten der Landa S10FC Nanographic Printing Press für den Faltschachteldruck begonnen werden. Die Auslieferung der Landa S10C Nanographic Printing Press für den Akzidenz- und Publikationsdruck soll kurze Zeit später anlaufen. Auf der Drupa 2012 war noch eine Verfügbarkeit der ersten Maschinen frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2013 kommuniziert worden.

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Leserkommentare (1)

Axel Fischer (INGEDE) | Dienstag, 24. September 2013 13:16:02

Rezyklierbarkeit der Landa-Drucke?

Zur Rezyklierbarkeit der Landa-Drucke ist offenbar immer noch nichts bekannt? Gilad Tzori, VP Produktstrategie bei Landa, war zuletzt bei einer Fogra-Veranstaltung zuversichtlich, auch dieses Thema in den Griff zu bekommen. Als Indigo entwickelt wurde, sprach noch niemand vom Recycling, mit dem Thema hat HP jetzt zu kämpfen. Bei der Landa-Technik sollten potenzielle Kunden auch auf diese Produkteigenschaft achten, da Produktverantwortung und Ecolabels auch für die Druckindustrie zunehmend eine Rolle spielen werden. Schon seit geraumer Zeit ist für das EU-Ecolabel für Druckerzeugnisse wie auch für das Österreichische Umweltzeichen Deinkbarkeit eine unabdingbare Voraussetzung.

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