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Leica: Digitales Kamerarückteil angekündigt

Entwicklung zusammen mit Imacon und Kodak

Der Kamerahersteller Leica will zur Fotomesse Photokina
2004 in Form des Leica Digital-Modul-R eine digitale
Lösung für das eigene Spiegelreflexsystem vorstellen.
Dabei erfolgt Entwicklung zusammen mit dem dänischen
Unternehmen Imacon A/S und der Kodak Bildsensorsparte
Kodak I.S.S. Bei dem Modul handelt es sich um ein digitales
Kamerarückteil, das sich modular an serienmäßige Leica R8
und R9 anfügt. Durch die Auslegung der beiden Kameras
auf digitale Lösungen kommuniziert das Rückteil mit der
Kamerasteuerung und fügt sich nahtlos in die Bedienung
ein.
Als technische Kerndaten sind eine Auflösung von 10
Millionen Pixel, die Bildspeicherung auf SD-Karten, die
Nutzung einer Firewire-Schnittstelle sowie ein niedriger
Brennweiten-verlängerungsfaktor von 1,37x geplant. Das
Modul soll aus einem digitalen Rückteil und einer Power-
Unit zur Stromversorgung bestehen. Als Zubehör erhältlich,
lässt sich das kompakte Modul schnell und einfach an die
Kamera ansetzen und machen die Leica R8- und R9-
Modelle zu den weltweit einzigen hybriden Kleinbild-
Kameras, die sich wahlweise digital oder analog einsetzen
lassen. Dabei stehe alle Objektive des Leica R-
Spiegelreflexsortiments auch der Digitalfotografie zur
Verfügung.
Über einen im Rückteil befindlichen Farbmonitor lassen sich
die gespeicherten Fotos nach der Aufnahme beurteilen. Ein
Histogramm gibt detaillierte Informationen über die
Dynamik der Aufnahme und bietet so die Möglichkeit zur
differenzierten Analyse des Bildergebnisses. Ein Audio
Histogramm signalisiert akustisch Über- und
Unterbelichtungen. Der Fotograf erhält somit Sicherheit
über die korrekte Belichtung, ohne die Kamera beim
kontinuierlichen Arbeiten vom Auge nehmen zu müssen.

Leica Camera http://www.leica-camera.com

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