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Linotype überarbeitet in Zusammenarbeit mit Gerard Unger die Schriftfamilie »Swift«

Eine der erfolgreichsten Serifenschriften im Zeitungsdruck nun auf OpenType-Basis

Die seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Serifenschriften im Zeitungsdruck zählende »Swift« des Amsterdamer Schriftdesigners Gerard Unger ist von Linotype in Zusammenarbeit mit Unger umfassend überarbeitet worden. Ursprünglich war die eindrucksvolle Schriftfamilie Anfang der 80er-Jahre entstanden, 1995 überarbeitete Unger dann seinen Entwurf und brachte die »Swift 2.0« auf den Markt. Unter Verwendung von PostScript-Outlines erhielt sie eine von Grund auf neue Gestalt.
Auf der Grundlage der »Swift 2.0« schuf Linotype nun in Kooperation mit Gerard Unger die neuen OpenType-Fonts. Anders als im PostScript-Format sind Kapitälchen und Mediävalziffern keine separaten Fonts mehr, sondern direkt im sehr viel größeren OpenType-Zeichensatz enthalten. Gleiches gilt für Ligaturen.
Daneben hat Linotype im Rahmen des Updates den zur Verfügung stehenden Zeichensatz ausgebaut und alle Schnitte um Dutzende neuer Zeichen erweitert, sodass Texte in zusätzlichen mittel- und osteuropäischen Sprachen gesetzt werden können.
Hintergrundinfo zur »Swift«:
Die langen, zierlichen Flügel und kräftigen Rümpfe von Mauerseglern (englisch: »swift«) dienten Unger ursprünglich als Inspiration für seine erfolgreiche Schriftfamilie. Kurze, gestreckte Serifen in Verbindung mit ausgeprägten Bögen formten dieses klassische Design. Die Swift ist offen, kräftig und konrastreich, und bildet selbst unter schwierigen Bedingungen lebendige und gut lesbare Zeilen. Unter weniger gehetzten Verhältnissen fühlt sich die »Swift« in Zeitschriften, Geschäftsberichten, Wörterbüchern und Katalogen heimisch.

Linotype GmbH http://www.linotype.com/de/618041/neueswift-schriftfamilie.html

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