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MAN Roland: Bogeninspektionssystem Eagle-Eye

Fehlerfreie Gutbogen

Das neue Bogeninspektionssystem Eagle-Eye an der Roland 700 erkennt Fehlstellen ab einer Größe von 0,6 x 0,6 mm. Mithilfe eines so genannten Nutzenbogens kann dem Bogeninspektionssystem mitgeteilt werden, welche Bogenflächen kontrolliert und welche von der Kontrolle ausgeschlossen werden sollen, zum Beispiel Klebelaschen oder Stanzabfälle. Damit wird vermieden, dass Bogen als fehlerhaft gekennzeichnet werden, die außerhalb des definierten Kontrollbereichs einen Fehler aufweisen. Weiter ist eine Abstufung der Empfindlichkeit auch innerhalb der Druckfläche möglich. Diese Auswahl wird beim Einlesen des Nutzenbogens definiert. So können zum Beispiel bei einer Pharmaverpackung die Anwendungshinweise mit einer sehr hohen Empfindlichkeitsstufe kontrolliert werden, während für den Bildbereich eine mittlere Stufe ausreichend ist.
Eine über dem letzten Druckwerk befestigte Kamera tastet den Bogen in seiner Bewegung zeilenweise durch einen Schlitz ab. Bei jeder Drehbewegung des Druckzylinders um 0,5 mm wird eine Zeile einge-scannt. Hat der Bogen den Beobachtungsspalt durchlaufen, sind rund 2000 Zeilen erfasst. Der Scanvorgang erfolgt auf dem Druckzylinder. Denn hier liegt der Bogen fest auf und ist passgenau fixiert.
Die beim Scanvorgang generierten Daten jedes einzelnen Bogens werden im Prozessrechner mit den Daten eines Referenzbogens verglichen. Bei Abweichungen ertönen akustische und visuelle Warnsignale. Erkannte Fehler werden auf dem Bildschirm des Beistellpults dargestellt, zusätzlich protokolliert und die fehlerhaften Bogen mit einem Streifeneinschießgerät automatisch markiert.
Das Bogeninspektionssystem ist besonders für den Verpackungsdruck mit hohem Qualitätsanspruch wie für Kosmetik oder Zigarettenpackungen geeignet.

MAN Roland http://www.man-roland.de

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