Weiterempfehlen Drucken

MB Bäuerle: Falzmodul Leaflet-Folder jetzt in zwei Varianten

Automatisiert oder – nun neu – auch für den manuellen Einsatz
 

Der Leaflet-Folder 21.

Der Falzmaschinenhersteller MB Bäuerle (St. Georgen) zeigt auf der Messe Achema in Frankfurt/Main, vom 15. bis 19. Juni 2015, erstmals zwei Varianten des Falzmoduls Leaflet-Folder zur Herstellung von Beipackzetteln für die Pharma-, Kosmetik- und Verpackungsindustrie. 

Die Falzeinheiten sind entweder vollautomatisiert oder, jetzt neu, auch für den manuellen Betrieb konzipiert. Beide Einheiten sind zum Einbau in Kartonier- und Verpackungsmaschinen oder als Solo-Falzsystem erhältlich, also sowohl inline als auch offline anwendbar. 

Der Leaflet-Folder Net 21 arbeitet laut MB Bäuerle durchgehend automatisiert. Alle wichtigen Einstellungen können somit per Eingabe am Touchscreen-Display erfolgen. Vier Automatikfalztaschen mit integrierten Bogenweichen sollen alle üblichen Kleinfalzungen bis zu einer Falzlänge von 15 mm ermöglichen. 16 Falzarten sind laut Hersteller fest programmiert und sofort abrufbar – alle anderen können per Eingabe frei programmiert werden. Auch die Einstellung der Falzwalzen und der Codeleser erfolgt automatisiert. Durch die Computersteuerung sei es möglich, so MB Bäuerle, dass die Positionen der Anschläge der Falztaschen, Bogenweichen oder Codeleser gespeichert und bei Bedarf automatisch wieder eingestellt werden können. Bis zu 200 Wiederholjobs sollen sich dadurch reproduzieren lassen.

Optional kann der Falzer mit Rilleinrichtungen und einer Aussteuerweiche ausgestattet werden. Eine Netzwerkschnittstelle ermöglicht die Integration der Prospektfalzer-Software in die Steuerung der Kartonier- bzw. Verpackungsmaschine.

Erstmalig präsentiert MB Bäuerle auf der Messe Achema außerdem den neuen, manuellen Leaflet-Folder 21. Der Antrieb dieses Moduls erfolgt über Flachriemen, der Anlegertisch ist für gute Zugänglichkeit schwenkbar gelagert. Der Prospekttransport ist ausziehbar und kann entnommen werden. Ein großer Lesebereich erlaubt laut MB Bäuerle die Integration sämtlicher Codelesesysteme sowie die Lesung von oben und unten. Im manuellen Vier-Taschen-Falzwerk bilden die Falztasche und die Blindtasche eine Einheit, sodass ein Einsetzen von zusätzlichen Bogenweichen laut Hersteller entfallen kann. Auch mehrlagig vorgefalzte Beilagen sollen sich so mit dem Falzer prozesssicher verarbeiten lassen.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Bloßer Kontakt setzt Duft frei

Neuartige Sleeve-Verpackung von Model Kramp – Applikation von Follmann-Duftlacken auch in der Kosmetikindustrie

Neben der Optik sind es vor allem auch Haptik und Duft von Verpackungen, die am POS die Kaufentscheidung mit beeinflussen. Multisensorisches Marketing setzt ganz auf sinnliche Momente. Prägungen, Folierungen, Düfte: Effekte, die wie gemacht für die Kosmetikbranche erscheinen. Mit einer neuen Serie von Follmann-Duftlacken können olfaktorische Reize bei Kontakt mit dem entsprechend lackierten Bereich der Verpackung ausgelöst werden. Das berichtet die Unternehmensgruppe Follmann.

» mehr

IT meets Print – Jetzt Tickets ordern!

CHIP-Logo

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Wie informieren Sie sich über Ihren Urlaubsort?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...