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Mac OS X Leopard durchgängig 64 Bit

Programmanpassungen nötig

Steve Jobs hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC angekündigt, die im Herbst erscheinende Neuauflage von Mac OS X alias Leopard wird komplett auf 64 Bit basieren.
Mac OS X Tiger warb zwar bereits mit dieser Formel, hier waren aber nur grundlegende Unix-Dienste für die neue Technik vorbereitet. Jetzt soll das gesamte System angepasst worden sein, unter anderem auch die wichtigen Programmframeworks Carbon und Cocoa. Die Kombatibilität zu 32 Bit bleibt dennoch bewahrt, somit läuft alte Software unverändert.
Fast alle aktuellen Macs, so Jobs, wären 64 Bit-fähig. Der größte Vorteil von 64-Bit Programmen ist die Fähigkeit mehr als 4GB Arbeitsspeicher anzusprechen. Was Steve Jobs nicht ausführte ist der Umstand, dass ausser dem Profi-Recher Mac Pro und dem Apple Server-Modell zurzeit kein Mac-System mehr als 2-4 GB Arbeitsspeicher verkraftet. Es wird somit interessant sein zu sehen, wie diese Rechner Vorteile aus der 64-Bit-Unterstützung ziehen sollen.
Zudem profitieren nicht alle Programmtypen von 64-Bit. Während ein 64-Bit Photoshop bei der Handhabung von riesigen Bildern sicherlich Vorteile hätte, da nicht mehr so häufig in den virtuellen Speicher (Festplatte) ausgelagert werden muss, kann es in anderen Applikationen durchaus leicht träger zugehen, wie im Internet zugängliche Tests belegen. 64-Bit Programme sind darüber hinaus etwas gefrässiger, was Ihre Speicherbelegung auf der Festplatte angeht und natürlich müssen diese speziell für 64 Bit entwickelt und kompiliert werden.
Dennoch führt an 64-Bit kein Weg vorbei, spätestens um das "Jahr 2038"-Problem zu lösen, da das Datum bisher meist in einer 32-Bit Ganzzahl gespeichert wird (in Sekunden seit 1970) und die maximal abbildbare Zahl am 19. Januar 2038 überschritten wird...

Apple http://www.apple.com/de

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