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Manroland: Neue Colorman E-Line in Gummi-Gummi-Bauweise

Frei wählbare Ausstattungen – Geschwindigkeiten von der mittleren bis zur hohen Leistungsklasse – Produktbelegungen mit vier oder sechs Seiten in der Breite

Die Allgäuer Zeitung druckt ab Herbst 2012 mit der neuen Colorman E-Line in Gummi-Gummi-Konfiguration in ganz neuer Optik.

Manroland hat seine neue Colorman-Entwicklung auf der Ifra Expo offiziell vorgestellt. Die erste Anlage soll schon im Oktober 2012 bei der Allgäuer Zeitung in Kempten die Produktion aufnehmen. Die Gummi-Gummi-Lösung wird vom Hersteller als Alternative zur Colorman in Satellitenbauweise angeboten.

Druckgeschwindigkeit, Qualitätsanspruch oder Automatisierungsgrad sind bei der neuen Rollenoffset-Druckmaschine wählbar und modular erweiterbar. Sie soll eine einfache Bedienung, reduzierte Rüstzeiten, niedrige Betriebskosten und hohe Wartungsfreundlichkeit samt hoher Druckqualität bieten, so der Hersteller. Der Kunde kann die Zeitungsrotation modular von wenig automatisiert bis hoch automatisiert in Schritten aufbauen.

Die Automatisierungs- sowie die sogenannten „High-Quality“-Pakete sind beim Projektabschluss definierbar und später bei Bedarf nachrüstbar. Wenn in der Produktion weniger Hand angelegt werden soll, ist die Druckeinheit kompatibel mit allen Modulen aus dem Autoprint-Baukasten und lässt sich bedarfsgerecht mit automatisierten Prozessschritten nachrüsten, für mehr Auflagenelastizität und Planbarkeit sowie weniger Makulatur. Bei einer voll ausgestatteten Anlage erfolgt die Papierlogistik automatisch, die Zuführung der Druckplatten wird über Printnet gesteuert, Roboter übernehmen den Druckplattenwechsel. Integrierte Regelsysteme steuern Bahnspannung, Schnittregister, Feuchtmittel oder Farbdichte. Die Printnet-Software vernetzt und dokumentiert den Workflow von der Redaktion bis zur Verladerampe. Mit dem „High-Quality“-Paket können magazinähnliche Produkte zusätzlich zur Zeitungsproduktion hergestellt werden. 

Das Besondere: Die Colorman E-Line kommt laut Manroland ganz unterschiedlichen Anforderungen entgegen. Sie schafft durch frei wählbare Ausstattungen unterschiedliche Geschwindigkeiten von der mittleren bis zur hohen Leistungsklasse. Sie lässt Produktbelegungen mit vier oder sechs Seiten in der Breite zu. In der Variante mit einfachrundem Plattenzylinder lassen sich die Vorteile des geringen Plattenverbrauchs bei ausschließlicher Doppelproduktion nutzen. Und nicht zuletzt hat Manroland die Betriebskosten reduziert und die Wartungsfreundlichkeit erhöht. So hat der Bediener von einer Wartungsebene aus Zugang zu zwei Druckwerken gleichzeitig.

Gleichzeitig macht Manroland den Bediener zum Überwacher des Produktionsprozesses. Alle erforderlichen Bedienhandlungen sind laut Hersteller so einfach wie möglich gehalten. Die Printnet-Produktionsplanung optimiert alle Abläufe. Anzeige und Bedienung sind in einem Touchscreen integriert, automatische Prozesse werden visualisiert. So kann der Bediener jetzt alles auf einmal sehen: seine eigenen Aktionen und den Zustand der Maschine.

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