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Manroland Sheetfed Systems: Rafael Peñuela soll neuer Geschäftsführer werden

Bisheriger Bogenmaschinenvertriebschef soll die neue Manroland-Bogensparte führen

Rafael Peñuela, der bisherige Leiter des Bogenmaschinenvertriebs bei Manroland, soll neuer Geschäftsführer der Manroland Sheetfed Systems werden. 

Nach der Übernahme des Bogenmaschinen-Geschäftsbereiches der ehemaligen Manroland AG durch die englische Langley Holdings plc. konkretisiert sich, wer die Geschicke der neue Manroland Sheetfed Systems führen soll: Rafael Peñuela heißt der neue Geschäftsführer, der zuvor die Vertriebsveranwtortung für der Bogenmaschinen-Bereich hatte.

Wie Insolvenzverwalter Werner Schneider im Rahmen der Übernahme-Aktivitäten des Manroland-Bogenmaschinen-Geschäftes durch Langley bestätigte, werde Langley bei der Führung des eigenständigen Offenbacher Werks, das bekanntlich als „Manroland Sheedfed Sytems“ firmiert, auf das dortige Management setzen. Schneider bestätigte weiter, dass der bisher für den weltweiten Vertrieb der Bogendruckmaschinen zuständige Leiter Rafael Peñuela Geschäftsführer werden soll. Es seien zunächst genügend Aufträge vorhanden, wie Peñuela zitiert wird. Ende November hätten wohl bereits über 70 Aufträge vorgelegen, wobei jetzt weitere im Wert von rund 16 Mio. Euro hinzugekommen seien. Außerdem soll Peñuela den von Langley avisierten Jahresumsatz von 350 Mio. Euro für realistisch halten, das sind etwa 450 Mio. Euro weniger als vor der Finanz- und Bankenkrise. 
Wie weiter bekannt wurde, hat die IG Metall Offenbach einen „Zukunftstarifvertrag“ für das Offenbacher Werk verhandelt, der weitere Opfer der Belegschaft mit sich bringt. So sollen die Beschäftigten 2012 auf acht Prozent des Gehalts verzichten, 2013 auf vier und 2014 auf zwei Prozent. Im Jahr 2015 soll dann wieder das Niveau des Flächentarifvertrags erreicht werden. Voraussetzung für den Abschluss sei, dass der neue Eigentümer dem hessischen Metallarbeitgeberverband beitrete. Auch wurde jetzt bekannt, dass das alte Management die Produktion am Standort Offenbach schließen und den Standort zur Vertriebszentrale mit vielleicht gerademal 200 Beschäftigten umstrukturieren wollte, wobei die technische Produktion den Standorten Augsburg und Plauen vorbehalten bleiben sollte.
Was die Vertriebs- und Service-Aktivitäten angeht, so sind die weltweit 40 Manroland-Marktorganisationen von Langley mitübernommen worden und am Bereich Sheetfed angesiedelt, wobei sich laut Manroland-Sheetfed-Systems-Marketingleiter Marcus Pabsch an der Vertriebsstruktur nichts ändere. Es könne aber noch die eine oder andere „Verschlankung im Overhead“, so Pabsch, möglich sein. Generell werde man den Rollenmaschinen-Vertrieb dort mitbedienen, wo es Sinn mache, und mit der Augsburger Rollensparte partnerschaftlich zusammenarbeiten. Den Vertrieb Bereich Süd zum Beispiel leitet Gerd Michalak, zum Team gehört auch Michael Roth. Verkauf, Vertrieb und Service wie Ersatzteilversorgung und Printcom-Geschäft sollen wie gewohnt weiterlaufen, wobei die Produktion in Offenbach im Moment einschichtig läuft.

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