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Marabu: Farbeffekte auch in 3-D

Neue und weiterentwickelte Farbserien für den „Real No-Label-Look“ sowie spezielle konventionelle als auch digitale Anwendungen in der Etikettenproduktion
 

Marabu zeigte einen Querschnitt durch sein weiterentwickeltes Druckfarben-Portfolio für die Etiketten-
produktion.

Der Spezialist für Sieb-, Digital- und Tampon-Druckfarben Marabu stellte auf der Labelexpo Europe 2013 Farblösungen für Etiketten vor. Besondere Beachtung fanden laut Aussteller das neue migrationsarme Deckweiß, die Technologie für 3-D-Metallic-Effekte und LED-härtende Anwendungen. 

Im Fokus des Druckfarben-Herstellers standen neue Technologien für Effektfarben in Metallictönen oder mit 3-D-Akzenten. Interesse gab es laut Marabu auch für migrationsarme Siebdruckfarben wie das neue Ultra-Rota-Screen UVSF Deckweiß 174 für kombinierten UV-Rotationssieb- und UV-Flexodruck sowie für LED-härtende Anwendungen mit Ultrapack LEDC. In der am Messestand eingerichteten „Innovation Zone“ konnten sich Interessenten auch über das digitale Direktdruckkonzept für anspruchsvolle Applikationen im „Real No-Label-Look“ infomieren. Im lösemittelbasierten Bereich wurde Marajet DI-LS speziell für die Print & Cut-Maschinen von Roland entwickelt. Marajet DI-MS ist an die Mimaki CJV-30 angepasst. Beide Farbserien sind in 440-ml-Kartuschen mit Chips und 1-L-Gebinden für Bulk-Systeme erhältlich. DI-MS führt zusätzlich einen vielseitigen Silberton, der in Kombination mit Standard-CMYK-Farben verschiedenste Metallic-Töne kreieren können soll. Im UV-Digitalbereich sind zwei Farbserien auf die Druckköpfe Konica Minolta, Xaar und Ricoh abgestimmt. Ultrajet DUV-A weist eine hohe Flexibilität des Farbfilms auf, Ultrajet DUVH erzeugt einen geringen Eigengeruch, wie Marabu berichtet. Beide Farben werden in 1-L-Gebinden geliefert. DUV-A ist zusätzlich in 440-ml-Kartuschen für Mimaki JF-1610 und JF-1631 erhältlich. Ergänzend zu DUVH bietet Marabu einen Silberton an, der ein großes Spektrum an Metallictönen ermöglichen soll.

Die Spezialfarbserien Ultrapack UVC und Ultrastar-M UVSM sind ebenfalls für die Anwendung in der Etikettenproduktion geeigenet. Durch eine Kombination von Siebdruck und Folien-Heißprägung lassen sich 3-D-Metallic-Effekte erzielen. So entsteht ein hochglänzender Look bei gleichzeitiger Bildschärfe und sehr guter Haptik, wie Marabu betont. Am Messestand konnten Besucher verschiedene Druckmuster in hochglänzender oder stilvoll matter Ausführung vergleichen, ihren Favoriten auswählen und direkt mitnehmen.  

Bei der Verarbeitung von Farben stellt die UV-LED-Härtung eine zukunftsweisende Alternative zur traditionellen UV-Härtung dar, wie in den vergangenen Jahren verschiedentlich berichtet worden ist. Passend dazu präsentierte Marabu mit dem Ultrapack-LEDC-Sortiment seine ersten für LED-Härtung entwickelten Siebdruckfarben. Die LED-Technologie weist Merkmale auf wie die folgenden: Durch Wegfall von Infrarot-Strahlung wird keine Wärme auf das Substrat abgegeben. Es entsteht allein Licht aus dem UV-A-Bereich, sodass keine Ozon-Emissionen gebildet werden. Außerdem sind UV-LED-Lampen sofort und ohne Aufwärmphase einsetzbar und haben eine deutlich längere „Lebensdauer“ als herkömmliche UV-Röhren. 

Marabu führt auch migrationsarme Farben, die bei der Verpackung von Lebensmitteln eine hohe Verbrauchersicherheit bieten sollen, im Portfolio. Ultra-Rota-Screen UVSF ist besonders für Etiketten im kombinierten UV-Rotationssieb- und UV-Flexodruck konzipiert. Das silikonfreie und migrationsarme Vorlegeweiß UVSF 174 erfüllt laut Hersteller die Eupia Photoinitiator Suitability List 1A und die Schweizer Verpackungsverordnung über Materialien in Kontakt mit Lebensmitteln (SR 817.023.21). Auch Ultrapack UVFP soll die entsprechenden Richtlinien erfüllen und darüber hinaus eine gute Haftung auf schwierigen Substraten erzielen sowie eine hohe Beständigkeit gegenüber Wasser, Wasserdampf, Füllgütern und Chemikalien aufweisen.

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