Weiterempfehlen Drucken

Marabu: Neuentwicklungen für Sieb-, Digital- und Tampondrucker

Druckfarbenspezialist präsentiert auf der Fespa 2015 auch neue UV-LED-Farbsysteme
 

Wasserbasierte Flüssigbeschichtungen aus der Serie Mara Shield WA-FXG lassen sich auch per Sprühpistole (Bild) oder anderen Applikations-Möglichkeiten aufbringen.

Auf der größten internationalen Fachmesse für den digitalen Großformatdruck und den Sieb- und Textildruck – Fespa 2015 (18. bis 22. Mai in der Kölner Messe, Hallen 6 bis 9) – stellt der Druckfarbenspezialist Marabu (Halle 7, Stand M25) mit Hauptsitz in der Technologie-Region Stuttgart seine neuesten Entwicklungen im Bereich Sieb-, Digital- und Tampondruckfarben sowie Flüssigbeschichtungen vor. Darunter befinden sich auch ganz neue UV-LED-Farbsysteme für den Siebdruck.

Der Fokus des Ausstellers liegt auf Lösungen für Glas, Körperdruck, die industriellen Bereiche wie Automotive, Flacheingabesysteme und Anwendungen für Textil- und grafischen Digitaldruck. Ein wichtiger Bereich ist zum Beispiel der Siebdruck: Mit der neuen Ultra Pack LEDC wird eine LED-härtende Siebdruckfarbe zur Verfügung gestellt, die in puncto Haftung, Deckvermögen, Glanzgrad und Reaktivität sehr gute Ergebnisse liefern soll. Sie eignet sich für Anwendungen im Körperdruck und im Flachbett-Etikettendruck, insbesondere für Vollflächen und Texte auf Tuben.

Hochglänzende Gold- und Silbereffekte werden in der Glasindustrie bisher oft mit keramischen Einbrennfarben erzielt. Das Einbrennen kostet Energie, zudem sind die Farben teuer. Auf der Fespa präsentiert Marabu nun „eine glänzende Alternative“, so der Hersteller wörtlich: Heißfolienprägung in Kombination mit UV-Farben. Das gewünschte Motiv wird mit Ultra Glass UVGL Primer im Siebdruckverfahren auf die Glasoberfläche gedruckt und dient anschließend als eine Art Klischee für die Heißprägefolie. Über Abroll- oder Hubprägung wird die Folie auf den zuvor gedruckten Farbfilm übertragen, wobei die Folie nur an den zuvor mit UVGL Primer bedruckten Stellen haften bleibt. So sollen sich preisgünstigere hochglänzende Gold- und Silbereffekte erzielen lassen, wie der Aussteller weiter berichtet.

Bei den Ultra-Glass-UV-Farbserien ist neben der konventionellen UV-Härtung mit Eisen- und Quecksilber-Strahlern jetzt auf Anfrage auch eine UVGL-Variante für die UV-LED-Härtung erhältlich, so Marabu. Für die Glasveredelung werden auch die lösemittelbasierten Siebdruckfarben Mara Glass MGL und die Tampondruckfarbe Tampa Glass TPGL vorgestellt. MGL eignet sich laut Hersteller für den hochglänzenden Dekorationsdruck auf Flachglas. Auf gewölbten Oberflächen, wie der Dekoration von Kosmetikflakons, soll das universell einsetzbare und beständige TPGL-Farbsystem zum Einstaz kommen. MGL und TPGL sollen für eine breite Bedruckstoffpalette geeignet sein. Sie sollen den strengen EU-Richtlinien sowie der aktuellen Gefahrstoffverordnung entsprechen.

Auf dem Marabu-Stand soll es einen separaten Bereich für den grafischen Digitaldruck mit interessanten Live-Prints geben. Präsentiert werden dort UV-härtende, wasserbasierte und lösemittelbasierte Digitaldruckfarben, darunter erstmalig die lösemittelbasierte Inkjetfarbe Mara Jet DI-SX Plug&Print für die neueste Generation von Roland- und Epson-Druckern. Das gesundheitsverträgliche Farbsystem soll ein nickelfreies Gelb, Light-Black sowie glänzende Metallictöne liefern. 

Wasserbasierte Flüssigbeschichtungen als Schutz für Digitaldrucke

Teil des grafischen Digitaldruckbereichs ist das erweiterte Portfolio der Flüssigbeschichtungen. Mara-Shield-Flüssigbeschichtungen können als Primer, zur Veredelung und als Schutz hochwertiger Digitaldrucke oder – aufgrund der neuen UV-CGL-Farbtöne – für das vollflächige Einfärben von Glasflächen eingesetzt werden. In Köln liegt der Fokus auf den glänzenden, wasserbasierten Mara-Shield-WA-FXG-Flüssigbeschichtungen. Mit den wasserbasierten Lacken sollen sich gute Ergebnisse auf flexiblen Bedruckstoffen wie Fleet Graphics oder Selbstklebefolien erzielen lassen. Mara Shield WA-FXG kann maschinell mittels Roller Coater oder manuell per Walze, Sprühpistole oder anderen Applikationen angewendet werden, wie es heißt.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Sport- und Gesundheitsangebote für Mitarbeiter?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...