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Mayr-Melnhof Karton: Neue Kartonverpackung mit funktioneller Barriere

Foodboard – hochwertiger, gestrichener Recyclingkarton mit funktioneller Barriere – soll ab Ende 2014 im Markt verfügbar sein
 

Mehr als 14.000 Migrationsanalysen und mehrere Millionen Stück produzierte Faltschachteln aus Foodboard samt mehr als fünfjährigem F&E-Prozess sollen dafür sorgen, dass die Technologie nun die industrielle Produktionsreife erreicht hat.

Für die Lieferkette von Lebensmittelverpackungen hat die Sicherheit der Konsumenten höchste Priorität. Wie Mayr-Melnhof Karton meldet, ist die neuartige Kartonsorte Foodboard eine geschützte Eigenentwicklung und dient dem Schutz kartonverpackter Lebensmittel. Ein nach den Worten von MM Karton umweltverträgliches und verbraucherfreundliches Barrierekonzept bildet dabei die Kernkomponente. Dadurch soll das verpackte Lebensmittel vor unerwünschten Substanzen aus der Verpackungsumgebung geschützt werden.

Nicht weniger als fünf Jahre Forschung und Entwicklung durch 20 Experten, mehr als 14.000 Migrationsanalysen und mehrere Millionen Stück produzierte, sichere Faltschachteln aus Foodboard soll dafür sorgen, dass die Technologie nun die industrielle Produktionsreife erreicht habe, ist MM Karton überzeugt. Zahlreiche Langzeitserientests mit multinationalen Lebensmittelherstellern sollen die Effektivität der Migrationsbarriere sowie gute Verarbeitungsergebnisse und hohe Lauf- und Abpackleistungen bestätigt haben.

Worum handelt es sich bei Foodboard? Es ist ein neuer, hochwertiger, gestrichener Recyclingkarton mit einer funktionellen Barriere auf der Lebensmittelkontaktseite des Verpackungskartons. Dabei handelt es sich um eine reine Kartonlösung und nicht um einen extrudierten Verbund oder ein kaschiertes Laminat, wie es weiter heißt. Die neue Kartonsorte sei rezyklierbar, biologisch abbaubar und soll FSC- und PEFC-zertifiziert erhältlich sein.

Die neue Kartonsorte soll eine längere Mindesthaltbarkeitsdauer für verpackte Lebensmittel, eine Barriere für fettende Lebensmittel und gute organoleptische Werte ermöglichen. So soll Foodboard nach Angaben des Herstellers verpackte Lebensmittel vor definierten unerwünschten Substanzen wie Mineralöle, Phtalate, DIPN und Bisphenol-A schützen, genauso wie vor Querkontamination aus Umverpackungen während des Transportes und der Lagerung sowie Druckfarben und anderen unerwünschten Umwelteinflüssen. 

Dies wird, so MM Karton weiter, „durch einen neuartigen Kartonaufbau und den Einsatz sorgfältig ausgewählter Migrationsbarrieren erreicht.“ Foodboard erfülle sämtliche Europäische Verordnungen und Gesetze für direkten und indirekten Lebensmittelkontakt. Entsprechende Zertifikate sollen bereits von unabhängigen Europäischen Instituten ausgestellt worden sein.

Ende 2014 soll das österreichische Stammwerk von MM Karton in Frohnleiten Foodboard liefern können. Eine Investition in Höhe eines mittleren zweistelligen Euro-Millionenbetrags soll für die Fertigung der neuen Kartonsorte genehmigt worden sein. 

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