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Mehr Automation für Druckstufen-Workflows

Creo spendierte Prinergy 3.0 eine regelgestützte Automatisierung

Bei Creos neuer Software-Version Prinergy 3.0 steht vor allem die Automatisierung im Vordergrund. Die neue »regelgestützte Automatisierung« von Prinergy ermöglicht es, Aufgaben so miteinander zu verknüpfen, dass der digitale Workflow den geschäftlichen Rahmenbedingungen und Verfahrensweisen von Druckereien gerecht wird. Die Anwenderbetriebe können manuelle Schritte im grafischen Produktionsprozess – zum Beispiel Archivierung und Verarbeitung für die Ausgabe – systematisch eliminieren, um Ausschuss beziehungsweise Makulatur zu vermeiden und die Folgekosten von Maschinenstillstand und manuellen Fehlern zu verringern.
Die Regeln werden über eine einfache, Icon-orientierte Benutzeroberfläche erstellt. Schickt ein Kunde zum Beispiel eine druckreife PDF-Datei über das Internetportal Synapse Insite in die Produktion, veranlasst die regelgestützte Automatisierung die Verarbeitung der Datei. Hat der Kunde seine Dateien freigegeben, sorgt die Automatisierung zusammen mit APA für die Zuordnung von Seiten zum Ausschießen, die auf einer Bibliothek von Ausschießtemplates beruhen.

Prinergy 3.0 bietet eine verbesserte grafische Benutzeroberfläche, Drag & Drop-Funktion und Kontextmenüs. Die neue Benutzeroberfläche erfordert keine Nachschulung der Systembediener.
Prinergy 3.0 erlaubt nun ferner das automatische Ausschießen mit der Preps-Software. In Prinergy können Jobs und Ausschießer automatisch angelegt beziehungsweise generiert werden – ausgelöst von Management-Informationssystemen (MIS) und JDF-kompatiblen Planungssystemen mittels JDF oder von Synapse Upfront mittels Job-Dateien. Prinergy-Anwender, die über Preps 5.1 verfügen, können das Ausschießprogramm unmittelbar in Prinergy starten. Außerdem gibt es zwei neue Preps-Lizenzierungsoptionen. Die neue Workshop Client Site License stellt allen Mitarbeitern im einzelnen Betrieb eine Light-Version von Preps zur Verfügung. Die neue Preps 5.1 Floating License Edition gewährt mehreren Anwendern gemeinsamen Zugriff auf Preps-Vollversionen im gesamten digitalen Workflow. Beide Optionen werden vom Prinergy-Server verwaltet, wodurch sich Dongles erübrigen.
Das Digitaldruck-Interface von Prinergy 3.0 soll eine bessere Integration des Digitaldrucks ermöglichen. Anwender können JDF-Parameter für den Digitaldruck definieren und abschicken und so die Übermittlung von Druckaufträgen in die Digitaldruckproduktion automatisieren. Daher kann jedes JDF-fähige Digital-Frontend einer Digitaldruckmaschine, zum Beispiel ein Creo-Spire-Farbserver, eine Prinergy-Datei empfangen und unter Berücksichtigung vordefinierter Digitaldruck-Spezifikationen drucken – selbst wenn die Datei eigentlich für den Offsetdruck vorbereitet wurde. Sind die DFEs oder Digitaldrucksysteme nicht JDF-fähig oder ist eine umfassendere Kontrolle über die Ausgabeparameter der Dokumente gewünscht, kann der Prinergy-Workflow die Verarbeitung auch dadurch automatisieren, dass die Daten durch den Xerox Freeflow Print Manager geschickt werden – ohne dass diese Software separat gestartet werden muss. Auf diese Weise lässt sich die Produktion auf Xerox-Digitaldrucksystemen rationalisieren.
PDF Compare und PDF Merge sind Plug-Ins für Acrobat, mit denen Dateien miteinander verglichen werden und alle Arbeitsschritte, die an der Original-Produktionsdatei ausgeführt wurden (Traps, Rasterparameter, Überdrucken-Einstellungen usw.), extrahieren und diese Elemente in die überprüfte Produktionsdatei einfließen lassen. Mit der
neuen Signatur-Booklet-Proof-Option können Druckereien ein realitätsnahes Muster des ausgeschossenen Bogens ausgeben.

Creo http://www.creo.com

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