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Metsä Board nutzt Foam-Forming-Technologie

Optimierung der Gewichtes von Kartonqualitäten geplant

Dank der Foam-Forming-Technolgie soll die Kartonstruktur an Volumen gewinnen, wodurch das Kartongewicht reduziert wird. 

Metsä Board, europäischer Faltschachtelkarton- und Liner-Hersteller, wird laut eigenen Angaben an seinem finnischen Standort Kyro in Kürze mit der Erprobung der Foam-Forming-Technologie im Produktionsmaßstab beginnen. Bereits seit Jahren arbeite Metsä Board intensiv in der Entwicklung für eine kommerzielle Nutzung dieser neuen Technologie, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Im Rahmen der Foam-Forming-Technologie wird die Faserstoffsuspension durch die Zufuhr winziger Luftbläschen aufgeschäumt. Dank dieses Verfahrens soll die Kartonstruktur an Volumen gewinnen, wodurch das Kartongewicht reduziert wird. Außerdem sollen die Fasern gleichmäßiger in der Bahn verteilt und so die Formation des Kartons optimiert werden, was wiederum eine höhere Konstanz der Eigenschaften und ein einheitlicheres Erscheinungsbild nach sich ziehen soll. Außerdem soll sich durch diese Methode der Rohstoff-, Energie- und Wasserbedarf reduzieren und das Foam Forming somit für mehr Nachhaltigkeit sorgen.

Metsä Board nimmt laut eigenen Angaben eine Vorreiterrolle in der Weiterentwicklung der Foam-Forming-Technologie ein. Das Unternehmen ist an Forschungsprogrammen des Finnish Bioeconomy Cluster (FIBIC) beteiligt, die mit Unterstützung des VTT Technical Research Centre of Finland erfolgreich ausgeweitet wurden. Die einzelnen Forschungs- und Entwicklungsphasen wurden durch die finanzielle Unterstützung der finnischen Förderagentur für Technologie und Innovation (Tekes) verkürzt.

Als Anlagenlieferant für die Zellstoff- und Papierindustrie übernimmt die Firma Valmet die Installation der neuen Technologie im Werk von Metsä Board am Standort Kyro.

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