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Microsoft Office 12 speichert Dokumente direkt als PDF ab

Das Officeprogramm soll im zweiten Halbjahr 2006 auf den Markt kommen

Mit dem neuen Microsoft Office 12 werden sich laut Microsoft Dokumente direkt als PDF (Portable Document Format) speichern lassen. Damit erhöhe Microsoft die Interoperabilität von Office. Anwender sollen PDF-Dateien erstellen können, die auf verschiedenen Plattformen originalgetreu wiedergegeben werden, auch wenn der Nutzer nicht über Microsoft Office verfügt. Mit Microsoft Office 12 sei es nicht mehr nötig, PDF-Dateien mit Hilfe von Druckfunktion, Erweiterungen oder unter Verwendung eines Programms von einem Drittanbieter zu erstellen. Anwender speichern direkt aus einem Microsoft-Office-Programm wie Word, Excel, Powerpoint, Infopath, Access, Publisher, Visio oder One-Note das jeweilige Dokument über den Befehl »Speichern unter« als PDF-Datei ab. Gerade für Unternehmen erweitere diese neue Funktionalität von Office 12 die Datei- und Datenmanagement-Optionen – zusätzlich zur Unterstützung der Office-eigenen Formate wie HTML und XML.
Zur Erstellung von PDF-Dokumenten wird Office 12 die PDF-Version 1.4, die von Programmen wie Adobe Acrobat 5.0 oder Folgeversionen angezeigt werden, unterstützen. Die von Office 12 erzeugten PDF-Dateien werden laut Anbieter Live-Hyperlinks sowie druckspezifische Funktionalitäten wie CMYK-Farbmodus oder Seitenmarkierungen erlauben. Die Sharepoint-Produkte und Technologien von Microsoft indizieren PDF-Dateien, damit sie in Content-Management-Applikationen genutzt werden können. Aus Office 12 erzeugte PDFs lassen sich dann mit entsprechenden Vorschauprogrammen anzeigen. Sie unterstützen jedoch nicht Adobe-DRM(Digital Rights Management)- oder Passwort-Systeme. Microsoft Office 12 soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2006 auf den Markt kommen.

Microsoft http://www.microsoft.de

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