Mimaki entwickelt neue Tinten und Primer für seinen UJF-3042 FX
Schwierige Substrate lassen sich nun ohne Vorbehandlung bedrucken
21.11.2011 Judith Grajewski
Dank des Primers und der neuen LF-140-Tinten lassen sich mit dem UV-LED-Flachbettdruckers UJF-3042 FX nun auch schwierige Substrate wie Glass, Metall oder Holz in einem Durchgang bedrucken.
Der UV-LED-Flachbett-Inkjetdrucker UJF-3042 FX von Mimaki ist dank eines neuen Primers und einem neuen Tintenset in seiner Funktionalität erweitert worden. Nun lassen sich auch schwierige Substrate wie Glas oder Metall ohne vorherige Vorbehandlung bedrucken.
Durch den speziellen Primer PR-100, einem Haftvermittler, entfällt laut Hersteller das Vorbehandeln bestimmter Substrate, wie beispielsweise Glas oder Metall. Er ist in 220-ml- oder 600-ml-Kartuschen erhältlich. Er wird nur an den Stellen aufgetragen, wo er benötigt wird, was wiederum Zeit und Kosten sparen soll.
Zusätzlich hat Mimaki auch die neuen LF-140-Tinten vorgestellt, die besonders elastisch sind und so den Weißbruch bei der Weiterverarbeitung verhindern sollen. Sie liefern laut Hersteller dank ihrer sechs Farben (CMYK plus Light Magenta und Light Cyan) feine Verläufe. Zusammen mit dem Primer sollen sie Druckern neue Geschäftsfelder erschließen, da sich bisher nicht bedruckbare Substrate nun verarbeiten lassen.
Verfügbar für den UV-LED-Inkjetdrucker UJF-3042 FX ist jetzt zudem die flexible LF-200-Tinte, die sich in der Weiterverarbeitung um bis zu 200 Prozent dehnen lassen soll. Mit dem Primer könne diese Tinte allerdings nicht kombiniert werden.


Leserkommentare
Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!