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Mimaki stellt neue Inkjet-Drucker-Serie JV400 vor

Die neuen Modelle JV400-130/160LX und JV400-130/160SUV noch im Frühjahr verfügbar
 

Mimaki hat eine neue Inkjet-Drucker-Serie vorgestellt, die aus dem JV400-130/160LX für Latextinten und dem JV400-130/160SUV (im Bild) besteht, der die Flexibilität von lösemittelhaltigen Tinten mit der Haltbarkeit von UV-härtenden Tinten kombinieren soll.

Mimaki, Hersteller von Großformatdruckern und Schneideplottern, hat eine neue Inkjet-Drucker-Serie auf den Markt gebracht. Während der JV400-130/160LX mit umweltfreundlichen Latex-Tinten arbeitet und sogar eine Weißtinten-Option anbietet, soll der JV400-130/160SUV die Anwendungsmöglichkeiten von lösemittelhaltigen Tinten mit der Haltbarkeit von UV-härtenden Tinten kombinieren. Beide neuen Systeme sollen noch im Frühjahr erhältlich sein.

Das Modell JV400-130/160LX arbeitet mit sechs Farben plus Weiß und ist damit nach Aussage des Herstellers der erste Latex-Inkjetdrucker, der die Weißtinten-Option anbietet. Mit dem System lassen sich unter anderem transparentes PET oder Folien, die als Zwischenschicht in Sicherheitsgläsern zum Einsatz kommen, bedrucken. Das integrierte Tintenumwälzsystem Mimaki MCT (Mimaki Circulation Technology) soll das Absetzen der Pigmente im Leitungssystem verhindern und so den Verbrauch der weißen Tinte verringern sowie die Betriebssicherheit erhöhen.

Da die Latextinten schnell trocknen, sollen sich die Drucke rasch weiterverarbeiten lassen. Zusätzlich unterstützen auch drei integrierte Medienheizungen den Trocknungsprozess, sowie ein Trocknungsgebläse. Durch die niedrigen Trocknungstemperaturen der Latextinten können mit dem JV400-130/160LX auch hitzesensitive Materialien verarbeitet werden. Das Drucksystem, das eine variable Druckpunktgröße mit vier Picolitern liefert, erreicht eine maximale Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 18 m2 /h.

Mimakis Neuer soll die Vorteile aus zwei Technologien miteinaner verbinden

Die gleiche Geschwindigkeit erreicht auch das zweite neue Modell, der JV400-130/160SUV. Dieses System arbeitet mit vier Farben und Tinten, die Mimaki neu entwickelt hat. Diese sollen die Flexibilität von Lösemitteltinten mit der Haltbarkeit von UV-Tinten verbinden. Während des Druckes werde der Anteil an Lösemitteln in der Tinte von der Aufnahmeschicht des Mediums absorbiert und das Pigment so im Substrat verankert. Durch die UV-Härtung der Tinte erhalte der Druck eine glatte und glänzende Oberfläche. Die Intensität der Farben sollen dabei auf dem Niveau eines Lösemitteldruckers liegen. Durch die UV-Härtung sollen die Drucke zudem kratzbeständig und wetterfest sein.

Rasterlink-6-RIP steuert die neuen Modelle an

Die beiden neuen Inkjetdrucker der JV400-Serie werden mit dem Rasterlink-6-RIP des Herstellers angesteuert. Die Software unterstützt laut Mimaki den Auftrag von drei Tintenschichten inklusive Weiß im Unterdruck mit nur einem Kopfdurchgang.

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