Weiterempfehlen Drucken

Missing Dots und Streaker: Druckfehler im Inkjetdruck erkennen

Intro Internationel entwickelt Jet Control, Jet Control-S und Doc Control
 

Das Kamerasystem Jet Control-S von Intro International erkennt „Missing Dots“ (ausgefallene Inkjet-Düsen) oder "Streaker" (permanent druckende Düsen) in beliebigen Bildern und sogar Texten.

Intro International, Hersteller von Systemen zur Kontrolle von Produktionsprozessen mit Hauptsitz in Nideggen, hat mit Doc Control, Jet Control und Jet Control-S drei Lösungen zur Qualitätskontrolle in Inkjetdruckmaschinen eingesetzt werden. Während die Jet-Control-Systeme ausgefallene Düsen bzw. permanent druckende Düsen aufspüren, wird Doc Control für das Dekodieren variabler Daten wie Codes, Texten oder Symbolen und deren Abgleich mit einer Datenbank eingesetzt.

Mit den Kontrollsystemen trägt Intro International dem Trend zur Personalisierung im Digitaldruck Rechnung. Durch die immer schneller werdenden Inkjetdrucksysteme gewinne die Qualitätskontrolle des Druckes, die Dekodierung sowie die Überprüfung variabler Daten an Bedeutung.

Variabel Daten dekodieren und überprüfen

Doc Control wird laut Hersteller vor allem beim Druck geldwerter Dokumente, wie beispielsweise Lotterielosen, im hochvolumigen Transaktions- und Transpromodruck und bei Vollständigkeitskontrollen eingesetzt, wo es auf eine sichere und schnelle Erkennung vieler, verschiedener Merkmale ankommt. Für die unterschiedlichen Anwendungen kann Doc Control software- und hardwareseitig skaliert werden, bis hin zum 19-Zoll-Rechnerstack mit 10-GBit-Backbone-Verbindung, der, so Intro International, bis zu 2.000 Dekodierungen pro Sekunde bei Geschwindigkeiten von 300 m/min realisieren kann. Je nach Anforderung lassen sich verschiedene Modelle von Zeilen- oder Flächenkameras kombinieren. Die Funktionen von Doc Control können ebenso aus unterschiedlichen Softwaremodulen zusammengestellt werden. Doc Control ist mit selbsterklärender Software und einer Fernwartung ausgestattet. Das Einrichten eines neuen Jobs soll über den Touchscreen in wenigen Minuten  abgeschlossen sein. Intro International liefert Doc Control schlüsselfertig mit allen Komponenten, die für eine Integration in die jeweilige Produktionsumgebung notwendig sind, wie beispielsweise ein Schaltschrank mit vorkonfektionierten Anschlüssen, Druckmarken- oder Blattkantensensoren und Drehgeber. Optional sind Traversen für die Anbringung der Kameragehäuse erhältlich. 

 
 

Das modulare Kamerasystem Doc Control wird zur Überprüfung variabler Daten im Digitaldruck eingesetzt. Es lässt sich laut Hersteller einfach integrieren und handhaben.

Inkjet-Druckfehler in beliebigem Bildmaterial oder Text erkennen

Ein typischer Fehler bei Inkjet-Drucksystemen sind nicht funktionsfähige Düsen. Für die Erkennung dieser Fehler wurde Jet Control entwickelt, das in einer Markierung zwischen den Formaten Missing dots (Düsenausfall) und Streaker (permanent druckende Düsen) erkennen soll. Das System ist auf einer motorisierten Traverse befestigt und wird in Schritten über die volle Bahnbreite bewegt. Nach jedem Format kann sie daher an einer anderen Stelle der Bahnbreite eine Fehlererkennung durchführen.

Auch bei der Jet Control-S wird die Kamera motorisch bewegt. Jet Control-S erkennt, so Intro International, jedoch ohne spezielle Markierungen und ohne Einlernvorgang, an welcher Stelle Missing dots aufgetreten sind – in beliebigem Bildmaterial und auch in Texten. Signalausgänge können als Alarm oder für die Maschinensteuerung verwendet werden. Die fehlerhafte Stelle wird angezeigt und kann ohne Unterbrechung der laufenden Inspektion auf dem Touchscreen vergrößert dargestellt werden. Auch die Empfindlichkeit der Erkennung kann vom Bediener während des laufenden Prozesses angepasst werden. Mit der Jet Control-S sollen Fehldrucke auf ein Minimum reduziert werden können.

Neben den Kontrollsystemen bietet Intro International für den Inkjet-Digitaldruck auch Drucktürme und Druckmaschinen in Komponentenbauweise von 75 m/min bis 600 m/min sowie energiesparende IR-Trockner für wasserbasierende Tinten an.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Cluster statt Druckbalken: Mouvent stellt die Kerntechnologie seiner Drucksysteme vor

Dank der Cluster-Technologie sollen sich die Drucksysteme an jede Substratbreite und Anforderung anpassen lassen

Erst im Juli haben Bobst und Radex das Digitaldruck-Joint-Venture "Mouvent" gegründet – nun wurde bekannt gegeben, welche Technologie den neuen Digitaldrucksystemen zugrunde liegt. "Mouvent Cluster" verwendet anstatt größen- und farbspezifischer Druckbalken Cluster, die auf einer modularen, skalierbaren Matrix angeordnet sind. Dadurch soll sich das Drucksystem laut Hersteller an alle Substrate und Druckbreiten – und somit an die Anforderungen der unterschiedlichsten Märkte – anpassen lassen.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...