Weiterempfehlen Drucken

Inkjetdruck: Mit Karbon-IR-Trocknern bis zu 35% Energie sparen

Intro International bietet energieeffiziente Trockner-Baureihe für den Inkjet-Digitaldruck
 

Intro-Kassettentrockner für das Trocknen von Rolle-Rolle-Substraten bei hohen Geschwindigkeiten bis 300 m/min. Verschiedene Trockner für 520 und 980 mm Bahnbreite sind erhältlich. Die Karbon-IR-Strahler werden durch Oberflächentemperatur-Messungen oder geschwindigkeitsabhängig geregelt und sparen bis zu 35 % der eingesetzten Energie, so der Hersteller.

Die Intro International GmbH mit Sitz in Nideggen (bei Düren) liefert für den Inkjet-Digitaldruck Kamerasysteme und Druckmaschinen in Komponentenbauweise mit 75 m/min bis 600 m/min Druckgeschwindigkeit. Ein weiteres Unternehmensstandbein sind Trockner. Auf der Drupa stellte der Hersteller nun mit einem Karbon-IR-Trockner für Inkjetdrucksysteme ein nach eigenen Angaben sehr energieeffizientes System vor.

Bei der Trocknung steht für Intro International eine effiziente Energieverwendung im Vordergrund, so der Hersteller. Dabei ist die Auswahl effizienter Emitter, die nur das Wasser erhitzen und das Papier schonen, ein wichtiges Ziel. Zur Anwendung im neuen Karbon-IR-Trockner kommen Karbon-Emitter. Wie laut Hersteller in Druckereien mit identischen Parametern, wie beispielsweise Job, Papiersorte und Geschwindigkeit im direkten Vergleich über mehrere Monate ermittelt wurde, gehören die produzierten Karbon-IR-Trockner zu den effizientesten Trocknern auf dem Markt. Sie sollen bis zu 35 % gegenüber handelsüblichen Trocknern an Stromverbrauch einsparen. Die Geschwindigkeit wird mit max. 300 m/min angegeben.

Zusätzlich zu den Emittern haben Trockner von Intro International energiesparende Verfahren integriert, die ebenfalls zur Energieeinsparung beitragen sollen. Dazu zählen individuell wählbare Heizzonen, deren Leistung durch eigens entwickelte Bausteine geregelt wird und eine Vorwahl des Bedeckungsgrads. Auch die Messung der Oberflächentemperatur des Papiers mit pyrometrischen Verfahren und die geschwindigkeitsgeregelte Leistungssteuerung zählen dazu. Ein Sensor für die Anwesenheit von Bögen oder Blättern meldet, ob Papier transportiert wird. Bei laufendem Band aber ohne Papier wird die Trocknerleistung dann auf ein Minimum reduziert. Alle Parameter für die Regelung lassen sich laut Hersteller einfach über ein Touchpanel einstellen. 

Der Austausch von konventionellen Trocknern gegen energiesparende Karbon IR-Trockner bringt eine Senkung der Energiekosten mit sich. Dabei wird eine Amortisation innerhalb kürzester Zeit, oft innerhalb von zwölf Monaten, erreicht, wie Intro International betont.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Papierfabrik Scheufelen: Graspapier im Portfolio

Produziert mit Frischfasern aus getrocknetem Gras von der Biosphärenregion Schwäbische Alb

Die Papierfabrik Scheufelen mit Sitz in Lenningen (Baden-Württemberg) produziert ab sofort Graspapier. Das Scheufelen-Graspapier wird in verschiedenen Qualitäten unter den Namen "Greenliner" (Wellpappenrohpapier bzw. Liner), "Graspapier" für graphische Anwendungen und "Phoenogras" für Verpackungslösungen, angeboten. Aktuell ist Greenliner in Flächengewichten von 80, 95, 105, 130 und 200 g/qm, Graspapier in 95 und 130 g/qm sowie Phoenogras, eine Kombination von Graspapier mit dem Zellstoffkarton Phoenolux, in 360 g/qm erhältlich.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

In welchem Produktsegment hat der Digitaldruck das größte Wachstumspotenzial?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...