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Mit Laser: Walzenreinigung ohne Risiko

Periodische Reinigung keramischer Rasterwalzen – entfernt neben Farbresten auch Polymerrückstände
 

Lasersystem zur Reinigung einer Rasterwalze in Aktion.

Eine relativ neue und vielversprechende Methode für die periodische Reinigung von Rasterwalzen ist die Laserreinigung. Damit können neben Tintenrückständen auch Polymerrückstände entfernt werden. Diese sind mit bloßem Auge nicht erkennbar, haben jedoch einen großen Einfluss auf die Obenflächenspannung von keramischem Material.

Ein Anbieter ist die niederländische Firma Laserclean, die seit dem Jahr 1994 in diesem Bereich tätig ist und sich seit 2003 auf das Reinigen von Druckwalzen in der grafischen Industrie spezialisiert hat. Nach Aussagen von Laserclean entspricht die Oberflächenspannung einer Rasterwalze nach der Laserreinigung der einer neuen.

Das Prinzip der Laserreinigung: Dem Prinzip der Laserreinigung liegt die Absorption und die Reflexion von Licht zugrunde. Ein gepulster Laserstrahl wird auf die verschmutzte Walze gerichtet. Die Parameter des Lasers sind so eingestellt, dass der Laserstrahl kräftig genug ist, um die Farbpartikel zu verdampfen, aber nicht in der Lage ist, die keramische Schicht zu beschädigen. Die Temperatur, bei der die Farbe verdampft, ist viel niedriger als die Temperatur, bei der Keramik verdampft. Nachdem die Farbe von der Walze entfernt wurde, hat der Laserstrahl keinen Einfluss mehr auf die keramische Schicht. Deshalb wird Laserreinigung als selbstbegrenzend betrachtet und gilt als selektive Reinigungsmethode. Das heißt, dass der Laser in der Lage ist, zwischen dem Material, das entfernt werden muss und dem Material, das nicht beschädigt werden darf, zu unterscheiden.

Die Reinigung kann sowohl offline als auch inline erfolgen, wobei Laserclean dieses Reinigungsverfahren als Dienstleistung anbietet und mit dem passenden Reinigungssystem direkt zum Anwender kommt. 

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