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Mitsubishi Hitec Paper investiert am Standort Bielefeld

Stromeinsparungen von über 1 Mio. Kilowattstunden pro Jahr
 

Im ersten Schritt investiert Mitsubishi Hitec Paper in eine neue Prozesskälteanlage. Im zweiten Schritt soll die Modernisierung der Streichmaschine Nr. 3 folgen.

Der Spezialpapierhersteller Mitsubishi Hitec Paper will seine Produktionsanlage am Standort Bielefeld modernisieren. Insgesamt werden derzeit fünf große Rückkühlwerke und zwei Kaltwassersätze als Teil einer neuen Prozesskälteanlage für zwei Streichmaschinen installiert. Diese laufen laut Hersteller bereits im Juli an. Weitere Investitionen sollen folgen.

Die fünf Rückkühlwerke – die beiden größten sind über 12 Meter lang – sind laut Mitsubishi termingerecht am Standort Bielefeld eingetroffen. Sie sind Teil einer neuen Prozesskälteanlage für zwei Streichmaschinen des Spezialpapierherstellers. Die beiden neuen Kaltwassersätze werden benötigt, um das Prozesswasser der Anlage in den Kreisläufen zu kühlen. Das Modernisierungskonzept wurde zusammen mit der Firma Redeker-Kältetechnik in Lage entwickelt. Im Juli soll die Anlage ihren Betrieb aufnehmen und Stromeinsparungen von über 1 Mio. Kilowattstunden pro Jahr bringen. Dies entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von 200 Einfamilienhäusern.

Dies sei nur der erste Schritt einer konsequenten Anlagenoptimierung am Standort, sagt Energiemanager Gerd Finkenhofer. Weitere 800.000 Euro will das Unternehmen direkt im Anschluss in 20 dezentrale Klima- und Kältegeräte investieren. Dies bringe nochmals eine Stromeinsparung von 500.000 kWh pro Jahr.

Neben den Investitionen in Klima- und Umwelttechnik konzentriert sich Mitsubishi Hitec Paper nach eigenen Angaben auf die produktionstechnische Optimierung am Standort Bielefeld. Noch in diesem Sommer sollen weitere 3,2 Mio. Euro in die Streichmaschine Nr. 3 investiert werden, erklärt Geschäftsführer Gerhard Schoon. Die Maschine sei bereits heute weltweit die schnellste Produktionsmaschine im Segment Thermopapier. Ziele der Investition seien neben Qualitäts- und Produktivitätsverbesserungen auch eine flexiblere
Belegung der Streichanlage mit unterschiedlichen Produktsegmenten.

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