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Monotype präsentiert neue Schriftfamilie Metro Nova

Klassische Serifenlose mit warmen, markanten Zügen – jetzt auch für Digital- und Printanwendungen
 

Die neue Metro Nova in der praktischen Anwendung.

Die Monotype GmbH stellt die neue, 26 Fonts umfassende Schriftfamilie Metro Nova vor. Die von Monotype-Designer Toshi Omagari gestaltete Schrift ist die neue Generation des 1930 in der Linotype-Schriftenbibliothek veröffentlichten Metro-Designs von William Addison Dwiggins. Auch die Metro Nova ist Teil der Linotype-Schriftenbibliothek.

Die ursprüngliche Metro ist eine klassische Serifenlose mit warmen, markanten Zügen. Sie war für den Einsatz an standardisierten Setzmaschinen gestaltet, mit denen der Zeitungs-, Zeitschriften- und Posterdruck vom späten 19. Jahrhundert bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts hinein betrieben wurde. Dwiggins' Metro war eine Duplex-Schrift: Für den Einsatz an der Setzmaschine musste technisch bedingt je ein Buchstabenpaar zweier Stile – beispielsweise das „I“ in Regulär und Italic – mit identischen Zeichenbreiten gestaltet werden. Die Duplex-Beschränkungen zu überwinden und gleichzeitig den Charakter des Designs zu erhalten, sei eine spannende Herausforderung gewesen, so Joshi Omagari, der das Design erneuert und an eine große Bandbreite digitaler Ansprüche angepasst hat.

Die Metro Nova umfasst sieben reguläre Strichstärken von Ultra Thin bis Extra Black sowie sechs Condensed-Schnitte. Inklusive der jeweiligen Italic-Varianten sind es dann insgesamt 26 Schnitte. Die Schriftfamilie ist als Open-Type-Pro-Ausbau erhältlich, so dass typografische Besonderheiten wie Ligaturen, Brüche und alternative Zeichen eingefügt werden können. Außerdem bieten Pro-Fonts einen erweiterten Zeichensatz und unterstützen so die meisten zentraleuropäischen und viele osteuropäische Sprachen.

Die Metro Nova kann als Desktop- oder Web-Font über myfonts.com, Fonts.com oder linotype.com lizenziert und heruntergeladen werden. Die neue Schrift ist auch im Web-Font-Master-Abo von Fonts.com erhältlich.

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