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Müller Offset Druck investiert 1,5 Mio. Euro in Technik

Ausbau des Standorts in Villingen-Schwenningen
 

Die Familie Müller entschied sich in diesem Jahr für eine umfassende Investition in ihre Druckerei: Claus Müller (Mitte), seine Tochter Claudia Wendt und sein Sohn Elmar Müller. Bild: Druckerei Müller

Die Druckerei Müller Offset Druck GmbH (Villingen-Schwenningen) hat rund 1,5 Mio. Euro in Technik investiert. Wie der Betrieb bekannt gab, war der Kern der Neuanschaffungen eine neue Druckmaschine  – eine Ryobi 925. Grund für die Entscheidung waren nach eigenen Angaben die wirtschaftlichen Vorteile: Zu einem vergleichbaren Deutschen Fabrikat benötigt das gekaufte Modell nach eigener Aussage weniger Energie, ist "deutlich kompakter" und war etwa 20 Prozent günstiger im Anschaffungswert.

Mit der Investition in eine neue Druckmaschine entschied sich der Betrieb auch für einen so genannten „Formatklassenwechsel“. Eigenen Angaben zufolge ist die Druckerei Müller somit in der Lage, doppelt so groß wie auf der alten Maschine, einer MAN Roland 306, zu drucken. Um die Vorteile dieser neuen Druckmaschine optimal nutzen zu können, investierte man in fünf zusätzliche Maschinen. So kam unter anderem ein neuer Plotter für das Erstellen von Korrekturabzügen hinzu. Des Weiteren wurde eine neue Computer to Plate-Anlage (Avalon N 8 mit Azura Platte) zur Erstellung der größeren Druckplatten gekauft, auch eine neue Papierschneidemaschine (Perfecta 115 TS), eine neue Falzmaschine (MBO K 800.2 S-KTL/6 FP 120) sowie ein Papierwender (Perfecta BSW 3 1000 LV) ergänzen nun den Maschinenpark.

Gedruckt werden bei Müller Offset Druck überwiegend Broschüren, Prospekte, Gebrauchsanweisungen, Kataloge, Visitenkarten, Geschäftsausstattungen, Bücher, Kalender und Prospektmappen.

Die Druckerei wurde 1950 von Adolf Müller, dem Großvater des heutigen Geschäftsführers Elmar Müller, als Siebdruckerei gegründet. Er führt das Unternehmen nun in dritter Generation. Das Familienunternehmen beschäftigt insgesamt 15 Mitarbeiter.

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