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Neuer Falzanleger soll das Sammelheften beschleunigen

Erstanwender des nachrüstbaren Anlegers 0507 von Müller Martini ist das Zofinger Tagblatt in der Schweiz
 

Der neue Falzanleger 0507 kann von Hand (im Bild Zofinger-Tagblatt-Maschinenführer Vajo Krstic) oder mittels Streamfeeder beschickt werden.

Wie Müller Martini mitteilt, eignet sich der Falzanleger für ein großes Formatspektrum und lässt sich schnell austauschen. Die Beschickung erfolgt automatisch per Streamfeeder und kommt bei Umschlägen ohne Falzprozess aus. Dadurch werde das Sammelheften effizienter und wirtschaftlicher. Einer der ersten Anwender ist das Zofinger Tagblatt im schweizerischen Kanton Aargau, das den Anleger an einem Sammelhefter Bravo-Plus (Baujahr 1996) nachgerüstet hat.

„Bezüglich Return on Investment ist das eine der interessantesten Investitionen, die wir je getätigt haben“, wird Martin Vogel, Leiter Produktion und Mitglied der Geschäftsleitung der Zofinger Tagblatt AG, in einer Mitteilung zitiert. Als Beispiel nennt er die Produktion der einmal wöchentlich in einer Auflage von rund 80.000 Exemplaren erscheinende Zeitschrift „Tierwelt“: Weil nun auch der neue Falzanleger automatisch mittels Streamfeeder beschickt werden kann, und alle Streamfeeder für Umschlag und Inhaltsbogen von ein und derselben Person bedient werden können, brauche es für alle Anleger nur noch einen statt zwei Bediener. „Mal acht Stunden Produktionszeit, mal 52 Ausgaben pro Jahr – das rechnet sich“, so Martin Vogel.

Der Falzanleger 0507 mit Servo-Antrieb und Umschlag-Zuführung mittels Streamfeeder ist bei der neuen Primera-Generation Standard und kann für die Sammelhefter Prima, Prima S, Prima-Plus, Bravo-Plus, Primera 130 und Primera 140 nachgerüstet werden.

Er deckt Formate von 89 x 165 Millimeter bis zu 482 x 635 Millimeter ab und ersetzt die Vorgängermodelle 0353 (kleinere Formate) und 0354 (größere Formate). Dank kurzer Bauweise lässt sich der Anleger an jeder beliebigen Stelle des Sammelhefters an Stelle eines Flachstapelanlegers einbauen. Laut Müller Martini ist er deutlich schneller eingerichtet als frühere Modelle. Das wirke sich bei mehreren Jobwechseln pro Schicht aus. Als weiteren Vorzug nennt der Hersteller die Optimierung für niedrige Papiergrammaturen.

Weil der neue Falzanleger mit dem von Müller Martini entwickelten Rillrad T-Win-Score für eine saubere Rillung sorgt, kann man sich den Falzprozess für die Umschläge sparen. Für Sammelhefter, die bis anhin über keinen Falzanleger verfügen, kann durch den Einsatz des Falzanlegers ein kompletter Prozessschritt eingespart werden.

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