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Neon-Pink und neue DFE-Version: Heidelberg stattet Versafire-Produktfamilie weiter aus

Neue Funktionen gibt es auch im Production Manager Digital und bei den Schulungsprogrammen
 

Im letzten Jahr wurde die Sonderfarbe Neon-Gelb für die Versafire CV eingeführt, nun ist für aufmerksamkeitsstarke Druckprodukte auch Neon-Pink verfügbar.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat neue Funktionen und Erweiterungen für ihre Versafire-Produktfamilie bekannt gegeben. So ist für die Digitaldruckmaschinen-Reihe nun auch ein neon-pinker Toner verfügbar, der für aufmerksamkeitsstarke Drucke sorgen soll. Zudem gibt es ein neues Schulungsprogramm und ein Media Management Tool für das Prinect DFE. Das ist noch dazu in einer neuen Version (2018) verfügbar, das einen neuen Montage-Editor, eine beschleunigte Vorschaufunktion sowie eine bessere Gestaltung der Benutzeroberfläche bieten soll.

Mit dem neuen Neonpink-Toner, der laut Hersteller ab Spätherbst 2017 erhältlich sein wird, lassen sich beispielsweise knallige Plakate erstellen, die vor allem unter UV-Licht noch mehr zu leuchten beginnen und die Blicke auf sich ziehen. Damit können nun neben CMYK vier zusätzliche Toner eingesetzt werden: Neon-Pink, Neon-Gelb, Weiß mit laut Hersteller hoher Opazität sowie ein Lacktoner für Spot- und Vollflächenlackierungen. Für die Umsetzung von Druckprodukten mit einem dieser Effekte werde an Hardware nur der Toner sowie eine zusätzliche Entwicklereinheit benötigt. Software-seitig könne zur Realisierung auf die Funktionen des neuen Prinect Digital Fronents Version 2018 oder auf die PDF-Toolbox zurückgegriffen werden.

Media Management Tool für komplexe Bedruckstoffe / Neue Version des Prinect Digital Frontend

Heidelberg bietet außerdem ein neues Schulungsprogramm an, das auch ein Media Management Tool für das Prinect DFE beinhaltet. Damit sollen sich im Handumdrehen alle Einstellungen für komplexe Bedruckstoffe einrichten, speichern und abrufen lassen. Zudem können die gespeicherten Einstellungen zwischen Versafire-Maschinen ausgetauscht werden. Das Prinect Digital Frontend, das eigens für die Versafire-Digitaldrucksysteme entwickelt wurde, ist zudem in einer neuen Version verfügbar. Zu den Funktionserweiterungen der neuen Version 2018 zählen laut Hersteller der neue Montage-Editor, die beschleunigte Vorschaufunktion und die verbesserte Gestaltung der Benutzeroberfläche.

Analyze Point neu im Production Manager Digital

Mit dem Production Manager Digital sollen sich weitere Funktionen aus der Offset-Welt auf den Digitaldruck übertragen lassen. So sei es möglich, den Digitaldruck-Workflow in den Offset-Workflow integrieren oder offene (B2C) und geschlossene Webshops (B2B) einzubinden. Über das Prinect Portal sollen sich sowohl die Einbindung des Kunden, das Hoch- und Herunterladen von Daten, sowie das automatische Abarbeiten von Daten realisieren lassen. Außerdem seien automatische Versionsupdates, auch des Prinect Digital Frontend, mit dem Production Manager Digital möglich. Neu zu dem Tool gehört nun auch die Software "Analyze Point", die Berichte zu Auftrags- und Produktionsdaten liefern soll. Diese Berichte können zudem eine umfassende Übersicht über aktuelle Produktionsaufträge und die langfristigen Produktion geben.

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