Weiterempfehlen Drucken

Neu: Sublimationspapier von Felix Schoeller

Spezialpapierhersteller erweitert Produktportfolio

Sublimationspapiere werden im Inkjet-Verfahren bedruckt und die Motive danach mittels Temperatur auf Materialien, wie zum Beispiel Surfbretter, übertragen.

Das Unternehmen Felix Schoeller, ein Geschäftsbereich der Felix Schoeller Group, Osnabrück, erweitert sein Produktportfolio um den Bereich Sublimationspapiere. Der Spezialpapierhersteller will sich damit ein neues Produktsegment erschließen.

Das Sublimationspapier S-Race von Felix Schoeller basiert auf der Technologie der mikroporösen Farbempfangsschicht, die schneller trocknen soll. Anders als bei anderen im Markt verfügbaren Papieren verfügt diese mikroporöse Farbempfangsschicht, laut einer Pressemitteilung der Felix Schoeller Group, über eine spezielle Zusammensetzung, die für eine höhere Luftdurchlässigkeit des Papieres sorgen soll. Somit eigne es sich neben dem Transfer auf Textilien insbesondere auch für die Sublimation auf kunststoffbeschichtete Hartsubstrate wie beispielsweise Metall-, Glas- oder Holzplatten.

Weiterhin weisen diese Papiere eine schnelle Wasseraufnahmefähigkeit auf, so der Hersteller weiter, wodurch sie sich ohne zusätzliche Trocknungseinheit auf den neuesten und schnellsten Sublimationsdruckern verarbeiten lassen sollen. Auch der Sublimationsvorgang soll durch diese spezielle Art der Beschichtung verkürzt werden. Die transferierten Bilder oder Informationen sollen so eine exakte Linien- und Detailschärfe aufweisen.

Das S-Race-Produktportfolio von Felix Schoeller soll zunächst in drei verschiedenen Flächengewichten – 75, 100 und 130 g/m² – angeboten werden. Neben Plotterrollen seien auch größere Rollendurchmesser auf Anfrage zu erhalten, so die Schoeller Group.

Hintergrund
Sublimationspapiere werden für den Transferdruck von Bildinformationen eingesetzt. Sie finden ihre Anwendung in den Bereichen Bekleidung, Haushalt, Display und Technik. Die Sublimationspapiere werden zunächst im Inkjet-Verfahren bedruckt und die Motive in einem zweiten Schritt mittels Temperatur auf Materialien wie Kleidung, Sporttextilien, Flaggen, Werbebanner, Skier oder Dekorationsartikel, wie Tassen und Mousepads, übertragen. Bislang kommen im wesentlichen Papiere mit quellbaren Farbempfangsschichten zum Einsatz. Sie stoßen aufgrund der benötigten Trocknungszeiten angesichts immer schneller werdender Verarbeitungsgeschwindigkeiten an ihre technologischen Grenzen.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Cluster statt Druckbalken: Mouvent stellt die Kerntechnologie seiner Drucksysteme vor

Dank der Cluster-Technologie sollen sich die Drucksysteme an jede Substratbreite und Anforderung anpassen lassen

Erst im Juli haben Bobst und Radex das Digitaldruck-Joint-Venture "Mouvent" gegründet – nun wurde bekannt gegeben, welche Technologie den neuen Digitaldrucksystemen zugrunde liegt. "Mouvent Cluster" verwendet anstatt größen- und farbspezifischer Druckbalken Cluster, die auf einer modularen, skalierbaren Matrix angeordnet sind. Dadurch soll sich das Drucksystem laut Hersteller an alle Substrate und Druckbreiten – und somit an die Anforderungen der unterschiedlichsten Märkte – anpassen lassen.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...