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Neu von Focus Label Machinery: Die Hybridmaschine Dflex

Flexodruckmaschine für farbige SK-Etiketten mit zusätzlichen Inkjet-Druckköpfen
 

Mit der Dflex hat Focus nach eigenen Aussagen "ein erstes Ziel auf dem Weg Richtung Digitaldruck erreicht." Der nächste Schritt soll die Integration des Inkjet-Systems in die modulare Proflex, als Kombination von vollfarbigem Flexodruck mit vollfarbigem Digitaldruck, sein.

Die neue Dflex von Focus Label Machinery hatte zur Drupa ihre Premiere. Mit dem Konzept der Maschine, die für die Produktion von farbigen Selbstklebeetiketten entwickelt wurde, setzt Focus auf eine All-in-One-Lösung. Herausgekommen ist eine kompakte Maschine, die von Blanko-Rollen Etiketten druckt, veredelt und konfektioniert. Die Entscheidung für Inkjet als Druckverfahren wird mit den geringen Produktionskosten begründet.

Die auf der Drupa vorgestellte Maschine basiert auf der Einfarben-Flexodruck- und Konvertiermaschine Reflex, die in zwei Bahnbreiten, 250 mm und 330 mm, hergestellt wird. Je nach Kundenwunsch und Anwendung können 2 bis 4 bzw. 2 bis 5 Reihen Inkjet-Druckköpfe für die Druckbreiten 142 mm, 212 mm, 250 mm (bei 250) bzw. 142 mm, 212 mm, 282 mm und 330 mm (bei 330) integriert werden. Verwendet werden die Druckköpfe KM1024 von Konica Minolta mit einer Auflösung von 360 x 1.440 dpi, bei einer Geschwindigkeit von 27 m/min.

Optional wird das Druckkopfmodell KM1024i angeboten, das mit der gleichen Auflösung eine Geschwindigkeit von 60 m/min erreichen soll, so der deutsche Focus-Vertrieb GS Grafische Systeme Volker Schischke Handelsgesellschaft mbH, Meerbusch bei Düsseldorf. Als Standardausstattung sind die CYMK-Farben mit UV-Trocknung vorgesehen. Die bei Folienetiketten vielgefragte Farbe Weiß als zusätzliche Reihe ist ebenso im Angebot wie eine Monochrome-Version der Dflex. Vor den Druckköpfen kann eine Coating-Einheit zur Verbesserung der Materialeigenschaften eingebaut werden. Die Software für den Treiber kommt von Global Ink Jet Systems. 

Funktionelle und optische Aufwertung erfährt der digitale Druck im Flexodruckwerk. Eindrucken statischer Daten, Flächen oder Motiven in original Pantonefarben, Spot- oder Schutzlackierung und Kaltfolienprägen sind Beispiele. Mit einer Delam-Relam-Einheit in Verbindung mit einem Wendekreuz wird Druck oder partielle Neutralisierung innerhalb des Etikettenverbunds möglich. Die Dflex verfügt über zwei Stanzstationen, eine Gitteraufwicklung, eine Längsschneideeinheit und eine oder zwei Aufrollungen mit automatischer Bahnspannungskontrolle. Eine der Stanzstationen kann als Querschneider genutzt werde, für die Blattauslage stehen Stacker oder Bandauslage mit Ruckimpuls zur Verfügung. Optionen, mit denen die Bedruckbarkeit des Materials verbessert werden kann, sind Bahnreinigung, Corona und Antistatik-Einheit. 

Das Konzept der Dflex sieht jedoch noch mehr Flexibilität vor. Mit ihrer Registersteuerung können konventionell vorgedruckte Rollen farbig personalisiert oder mit unterschiedlichen Bildern versehen und anschließend konfektioniert werden, wie GS weiter betont. Ein Verfahren, das überall dort beim Druck von Etiketten angewendet werden kann, wo es unter einem Namen oder Logo Produktreihen mit unterschiedlichen Artikeln gibt, zum Beispiel bei Lebensmitteln, Körperpflege- oder Haushaltsprodukten. 

Bei freien Kapazitäten kann sie auch als reine Konfektioniermaschine oder sogar zur Produktion von Blankoetiketten sowohl als Rollen- als auch als Blattware eingesetzt werden.

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