Weiterempfehlen Drucken

Neuartige Wegwerf-Elektronik?: Transistor auf Papierbasis

Portugiesische Forscher sollen den ersten Feldeffekt-Transistor (FET) mit Papier gebaut haben

Wie die DPA meldet, haben portugiesische Forscher nach eigenen Angaben den ersten Transistor mit Papier gebaut. Die Technik könnte neuartige Wegwerf-Elektronik wie billige Papier-Monitore, »intelligente« Verpackungen und Funk-Etiketten ermöglichen, so die Forscher um Elvira Fortunato von der Neuen Universität Lissabon. Der Papiertransistor soll in der Septemberausgabe des Fachblatts »IEEE Electron Device Letters« vorgestellt werden
Die Materialforscher nutzten nach eigener Darstellung ein gewöhnliches Stück Papier, auf dem sie von beiden Seiten die Komponenten eines Feldeffekt-Transistors (FET) aufbauten. Das Papier fungiere dabei nicht nur als Trägermaterial, sondern übernehme zugleich die Funktion des nötigen Isolators. »Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe«, wird Fortunato zitiert. Die Leistung des Papiertransistors könne mit derjenigen moderner Schaltelemente konkurrieren.
Angesichts des Wunsches nach billigen elektronischen Massenanwendungen wachse das Interesse an sogenannten Biopolymeren als preiswerte Trägersubstanz, erläuterten die Materialforscher. Cellulose sei als wichtigstes Biopolymer schon von anderen Teams als Trägermaterial für Elektronik-Elemente benutzt worden, bisher habe ihres Wissens nach jedoch noch niemand einen Feldeffekt-Transistor mit Papier gebaut.
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass auch im Bereich der organischen Elektronik mit preisgünstigeren Polymermaterialien im Vergleich zur konventionellen (teureren) Silizium-Technologie schon vielversprechende Ansätze zu verzeichnen sind. Interessenten finden dazu in der Volltext-Datenbank von Deutscher Drucker zahlreiche Veröffentlichungen (Suchbegriff-Eingabe: Printelektronik, Gedruckte Elektronik, Organische Elektronik etc. – d. Red.).

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Heidelberg und Gallus demonstrieren digitalisierte Verpackungs-Produktion

Interpack 2017: Thematische Fokussierung auf die industrialisierte Faltschachtel- und Etikettenproduktion – Portfolio für den Verpackungsdruck in Wiesloch-Walldorf präsentiert

Auf der vom 4. bis 10. Mai in Düsseldorf stattfindenden Fachmesse Interpack 2017 wollen die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und ihr Schweizer Tochterunternehmen Gallus unter dem Motto „Smart Print Shop – Null Fehler im Verpackungsdruck“ eine Bandbreite von Lösungen und Maßnahmen zur automatisierten Qualitätssicherung und -kontrolle präsentieren, die in einer intelligent vernetzten Produktionsumgebung im gesamten Workflow und den beteiligten Maschinen integriert sind. Am letzten Messetag haben Interessenten die Möglichkeit, sich über das Heidelberg Portfolio für den industrialisierten Verpackungsdruck im Rahmen eines Heidelberg Info Day „Zero Defect Packaging“ am Standort Wiesloch-Walldorf zu informieren.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Sport- und Gesundheitsangebote für Mitarbeiter?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...