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Kodak stellt zwei neue Druckplatten vor

Libra VP für Zeitungsproduktionen und Semicommercial-Anwendungen, Electra Max für den UV-Offsetdruck
 

Kodak hat im Umfeld der Labelexpo Europe und der World Publishing Expo zwei neue Druckplatten angekündigt (im Bild die neue Kodak Electra Max).

Kodak ergänzt sein Plattenportfolio um die neue Kodak Libra VP, eine violettempfindliche Offsetdruckplatte für die Zeitungsproduktion und Semicommercial-Anwendungen. Diese kann sowohl mit einer konventionellen Plattenverarbeitung, als auch mit einem einfachen „easy chem-Prozess“ druckfertig gemacht werden. Zugleich kündigt Kodak mit der Electra Max eine Thermoplatte an, die eine hohe Auflagenleistung ohne Einbrennen vor allem für Druckereien bieten soll, die UV-härtende Druckfarben verwenden. Die Platte eignet sich für den Verpackungsdruck, den Illustrations-Rollenoffsetdruck und den Bogenoffsetdruck.

Kodak Libra VP:
Gerade erst auf der World Publishing Expo vorgestellt, will die Libra VP sowohl den hohen Anforderungen der Zeitungsproduktion, als auch den Qualitätsansprüchen von Semicommercial-Anwendungen gerecht werden. Die Platte soll laut Hersteller die Flexibilität bieten, sowohl bei einer konventionellen Plattenverarbeitung, als auch mit einem so genannten „easy chem-Prozess“ eine verbesserte Effizienz zu erreichen.
Zeitungsdruckereien, die Druckplatten auf konventionelle Art und Weise verarbeiten, können den Verarbeitungsprozess laut Kodak vereinfachen und Umweltbelastungen verringern, indem sie ihren herkömmlichen Entwickler und Regenerat durch eine einzige Auswaschgummierung mit niedrigem pH-Wert ersetzen. Mit derselben Auswaschgummierung könnten Druckereien, die eine noch höhere Effizienz erzielen und Wasser sparen wollen, unter Verwendung einer modifizierten Plattenverarbeitungsanlage oder einer speziellen Auswascheinheit einen „easy chem-Prozess“ einrichten, bei dem das Vorspülen der Platten und der abschließende Spülvorgang entfallen.
Die neue digitale Libra VP von Kodak bietet die Eignung für die AM-Rasterung mit Rasterweiten von bis zu 60 l/cm oder die Hybrid (XM)-Rasterung mit 70 l/cm. Zeitungsdruckereien sollen bei konventioneller Verarbeitung der Platten Auflagenleistungen von bis zu 350.000 Drucken erreichen können, bei Verarbeitung mit einem „easy chem-Prozess“ seien bis zu 300.000 möglich.
Einer der ersten Anwender der Libra-VP-Platte ist die Deister- und Weserzeitung in Hameln.

Kodak Electra Max:
Die anlässlich der Labelexpo Europe angekündigte Kodak Electra Max soll dem Anwender eine hohe Auflagenleistung ohne Einbrennen, eine hohe Chemikalienbeständigkeit und die Eignung für 10-µm-FM-Raster sowie AM-Rasterweiten von bis zu 180 l/cm bieten. Als „Platte, die keine Kompromisse macht“ eignet sich die Electra Max laut Kodak für den Einsatz in unterschiedlichsten Druckproduktionsumgebungen. Sie sei ideal für Druckereien, die UV-härtende Druckfarben verwenden, und eigne sich besonders gut für den Verpackungsoffsetdruck sowie den Illustrations-Rollenoffsetdruck und den Bogenoffsetdruck. Erste Tests haben ergeben, dass die neue Platte ohne Einbrennen eine Auflagenbeständigkeit von 500.000 Drucken bei Rollenoffsetanwendungen, 350.000 bei Bogenoffsetanwendungen und 150.000 bei UV-Anwendungen erreicht.
Die neue Kodak Electra Max wird in Europa ab Oktober 2015 für den Test unter kontrollierten Verkaufsbedingungen verfügbar sein; die allgemeine Verfügbarkeit ist für einen späteren Zeitpunkt des laufenden Jahres geplant.

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