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Neues Kontaktstreifen-Messgerät Nip Con

Messgerät vom Sächsischen Institut für die Druckindustrie GmbH Leipzig kommt über die Pitsid GmbH auf den Markt

Messgerät Nip Con mit platzierten Messfühlern zur reproduzierbaren Einstellung und Kontrolle von Walzen der Paarung hart/weich.

Das Gerät dient zur reproduzierbaren Einstellung und Kontrolle von Walzen der Paarung hart/weich. Eingesetzt werden soll es bei den in der Druckindustrie typischen Gummihärten (etwa 20 bis 60 Shore A) und Gummierungsdicken (von etwa 5 bis 20 mm). Es misst die Pressbreite der Kontaktzone in mm und verfügt dazu über zwei Messfühler, um gleichzeitig links und rechts messen und einstellen zu können. 

Die Messfühler werden in die Kontaktzone (Nip) zwischen die zu messenden Walzen geschoben (siehe Abbildung). Bei abstellbaren Walzen erfolgt das bei stehender Maschine. Bei nicht abstellbaren Walzen werden die Messfühler im Tippbetrieb zwischen die Walzen „hineingefahren“. Die Messung an sich erfolgt bei stehenden Walzen. Messwertablesung und Walzeneinstellung können gleichzeitig erfolgen.

Die Pressbreite der Kontaktzone oder „Nip-Breite“ ist laut SID die eingeführte und praxisübliche Messgröße. Ein Messablauf beginnt mit der Eingabe der Walzenparameter. Als wichtig für den Gerätenutzen erweisen sich auch Eigenschaften der Messfühler. Deshalb wurde deren Gestaltung laut Hersteller große Aufmerksamkeit geschenkt und es flossen auch hier die Wünsche der Druckmaschinenbauer mit ein. Die Messfühler sind dünn, aber dennoch stabil. Sie sind auch sehr leicht und halten sich dadurch nach Einführung in die Kontaktzone selbst, was die Handhabung sehr erleichtert, so der Hersteller.

Da man beim Messen die Messfühler nicht festhalten muss und das Messgerät mittels eingebauter Haltemagnete an der Maschine fixierbar ist, hat man beide Hände frei für die notwendigen Einstellhandlungen. Die optische Sollwertkontrolle in Form einer Ampel erleichtert insbesondere unter den oftmals schlechten Sichtverhältnissen die Kontrolle und das Einstellen vorgegebener Sollwerte. Nun könne man bereits aus der Entfernung erkennen, wann die Pressungswerte im wahrsten Sinne des Wortes im „grünen Bereich“ liegen.

Korrekte und reproduzierbare Pressungen zwischen den beteiligten Walzen sind erforderlich, um in Druckmaschinen Farbe und Feuchtmittel in ausreichender Menge und gleichmäßiger Verteilung hin zum zu bedruckenden Medium zu übertragen. 

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