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Neues Sicherheitsetikett soll Echtheit von Produkten bestätigen

Die Peak-Familie von Giesecke & Devrient (G&D) wird erweitert

Das fälschungssichere „Originalitätssiegel“ auf Bionorica-Medikamentenpackungen basiert auf dem G&D-Sicherheitsmerkmal Peak.

Das neue „Sicherheitsetikett“ Peak Label ergänzt das von G&D für den Markenschutz entwickelte Sicherheitsmerkmal Peak. Der Name steht für Printed and Embossed Anti-Copy Key. Mithilfe spezieller Werkzeuge wird das Label innerhalb des Herstellungsprozesses auf eine zu schützende Verpackung (zum Beispiel für Medikamente) aufgeprägt.

Peak Label hingegen lässt sich als selbstklebendes Etikett ähnlich eines Siegels auf Verpackungen und Produkte aufbringen. Das Besondere daran ist laut Anbieter: Mit dem Sicherheitsetikett lässt sich nicht nur die Echtheit des Produkts nachweisen, sondern es dient auch als Erstöffnungs- und damit Manipulationsschutz.

G&D bietet das neue Etikett speziell für Produkte an, bei denen das Sicherheitsmerkmal Peak nicht direkt in den Fertigungsprozess der Faltschachtel implementiert werden kann. Peak Label wird auf einer Rolle als selbstklebendes Etikett angeboten, das gemäß Kundenwünschen designed werden kann. Durch die Abzählbarkeit und die gegebenenfalls individuelle Kennzeichnung der Label ist es dem Kunden zudem möglich, eine kontrollierte Handhabung dieser Schutztechnologie sicherzustellen („Secure Supply Chain“), wie G&D betont. So lässt sich beispielsweise die Menge der in Umlauf gebrachten Originalverpackung stückgenau verfolgen und eine unauthorisierte Überproduktion durch Zulieferer vermeiden.

Das Sicherheitsetikett kann laut Hersteller auf nahezu alle Produkte oder Materialien wie Glas, Metall oder Kunststoff mittels handelsüblicher Etikettiergeräte aufgebracht werden. Es dient dabei nicht nur der eindeutigen Kennzeichnung, sondern auch der Versiegelung von Produkten. So können die hochsicheren Etiketten nicht spurlos entfernt und wieder aufgeklebt werden – Stichwort Erstöffnungsschutz. Damit wird laut Hersteller sichergestellt, dass es sich beim Produkt um Originalware handelt, die niemand zuvor geöffnet oder ausgetauscht hat.

Die Peak-Technologie setzt auf eine intelligente Kombination aus Drucken und Prägen, wie der Hersteller wörtlich berichtet. Das Verpackungsdesign wird mit einer optisch variablen Prägung versehen, die im Sinne des Verbraucherschutzes die Echtheit des Produktes bestätigt. Die neuen Labels, die in von G&D kontrollierter, hochsicherer Produktionsumgebung gefertigt werden, basieren ebenfalls auf der Peak-Technologie. Ihre Herstellung erfordert dabei keine kostenintensiven Farbpigmente und holografischen Folien.

Einsatzgebiete der Sicherheitsetiketten sind beispielsweise Industrieprodukte, aber auch Autoersatzteile, die gerne von Fälschern in großen Stückzahlen nachgebaut werden. Die Etiketten eignen sich außerdem als sicheres Element zum Schutz hochdekorierter Weine und wertvoller Spirituosen und lassen sich auch als Marketinginstrument einsetzen. 

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