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Neues digitales Rückteil

Flexframe 3020 von Imacon

Imacon bringt diesen Monat ein digitales Kamera-Back-System auf den Markt, das unter dem Namen Flexframe 3020 speziell für den Profifotografen konzipiert ist. Mit der Integration von drei verschiedenen Betriebsmodi in einem Kamera-Back-System ist das Flexframe multifunktional. Es ermöglicht Einzelaufnahmen, Mehrfachaufnahmen sowie Micro-Step-Modus.
Der Einzelaufnahmemodus eignet sich für die Aufnahme bewegter Motive. Der 2.000 mal 3.000, 6-Millionen-Pixel Philips-Chip im Kamera-Back-System ist durch einen farbigen Bayer-Mosaikfilter abgedeckt, so dass jeder Pixel rot, grün oder blau sieht. Da jeder Pixel nur eine Farbe liest, wird mit Software-Interpolation ein volles RGB-Bild in einer Datei von 36 MB erstellt.
Imacon hat eigene Algorithmen für Einzelaufnahmen entwickelt, die die bestmögliche Interpolation der Daten sicherstellen und Farbwiedergabe sowie Schärfe optimieren sollen, ohne die Wahrnehmung des menschlichen Auges durch Artefakte zu beeinträchtigen, die bei Einzelaufnahmen immer vorhanden sind.
Mehrfachaufnahmen sind die zweite Option des Flexframe 3020. Dieser Modus ist möglich, weil der Chip des Kamera-Back-Systems in winzigen Schritten zwischen den Rot-, Grün- und Blaubelichtungen bewegt werden kann. Das heißt, jede Pixelposition empfängt echte 16-Bit-Rot-, Grün- und Blaudaten, wodurch dieses Verfahren sich für Studioarbeiten eignet und keine Gefahr von Moirés bestehen soll. Einer der größten Unterschiede zwischen dem Flexframe 3020 und anderen digitalen Kamerarückteilen ist die Standardausstattung mit einem separaten, tragbaren Controller. Der Controller ist über eine zehn Meter Firewire-Verbindung an die Kamera angeschlossen und kann über Netzstrom oder Batterien betrieben werden, was größtmögliche Bewegungsfreiheit während der Aufnahmen erlaubt. Die Batterien haben eine Betriebsdauer von bis zu zweieinhalb Stunden und lassen sich problemlos auswechseln - dadurch ist der Flexframe äußerst mobil. Zudem lädt ein internes Ladegerät die Batterie auf, sobald das Gerät an das Stromnetz angeschlossen wird. Eine Warnlampe zeigt einen schwachen Batteriestatus an.
Der Controller kann bis zu 64 MB an Grobbilddaten speichern, die vom Kamera-Back-System aufgenommen wurden.Der Controller kann über eine konventionelle SCSI-Verbindung oder den Highspeed-FireWire an PC- oder Macintosh-Plattformen angeschlossen werden. Die tragbare Controller-Einheit gehört zur Standardausstattung und ist im Gesamtpreis enthalten. Imacon sieht einen großen potenziellen Markt für das neue digitale Kamera-Back-System bei seinen 5.000 Flextight-Scannerkunden. Da die Scanner-Software die Basis für die Software in der Kamera ist, kann jeder Flextight-Anwender problemlos die Bedienung der Kamera lernen (und umgekehrt).
Die Software verfügt über ICC-basiertes Farbmanagement, volle Zoomfunktion für echte RGB-Inspektion, Unscharfmaskierung mit Preview-Darstellung auf dem Bildschirm sowie Workflow-Tools mit Rollfilm und Batchverarbeitung. Da das System mit echten 16-Bit-Daten arbeitet, können Anwender alle Bearbeitungsfunktionen der neuesten Photoshop Bildbearbeitungssoftware nutzen.
Zum Lieferumfang gehört der tragbare Controller, eine Batterie sowie ein SCSI-Firewire-Converter. Das Kamera-Back-System lässt sich mit leicht zu wechselnden Adaptern an die meisten gängigen Kameragehäuse anschließen, wie zum Beispiel Hasselblad, Mamiya RZ67 und Mamiya 645 Pro, Fuji GX 680 sowie Rollei 600X. Das Kamera-Back-System von Imacon kann auch mit Schienenkameras, wie Sinar, Rollei und Linhof, eingesetzt werden. Spezielle Adapter für eine optimale Position bei der Aufnahme von Hoch- und Querformatbildern stehen für Hasselblad CW, Mamiya RZ67 und Fuji GX680 Modelle sowie Schienenkameras zur Verfügung.

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