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Quark schickt neue Brand-Management-Lösung in die „Wolke“

Betrieben wird „Quark Brand Manager“ auf der Cloud-Plattform Microsoft Windows Azure
 

Mit der Windows-Azure-Technologie von Microsoft in der Wolke: der neue Quark Brand Manager.

Mit dem Quark Brand Manager hat Quark heute eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) veröffentlicht, die es dezentralen Vertriebs- und Marketingteams ermöglichen soll, Marketingmaterial mit einheitlichem Branding effizient und „on Demand“ zu erstellen, regional anzupassen oder zu individualisieren und dann, ebenfalls cloud-basiert, freizugeben und zu veröffentlichen. Für den Weg in die „Wolke“ nutzt Quark für sein neues Brand-Management-Tool die flexible Cloud-Services-Plattform Windows Azure von Microsoft.

Mit dem Brand Manager spricht Quark mittlere bis größere Unternehmen mit Vertriebs- und Marketingteams ab 40 Teilnehmern an, die weltweit kostengünstigen Zugang zu Materialien mit einheitlichem Branding benötigen und zugleich an gemeinsamen Erstellungs-Workflows teilnehmen können. Die Kosten sinken dabei vor allem deshalb, weil bei Cloud-Lösungen der Bedarf für eine lokale IT-Infrastruktur entfällt und die Prozesse enorm beschleunigt werden, die Lösung dabei aber skalierbar bleibt. So soll sich laut Quark die Zeit zum Erstellen von einheitlich „gebrandetem“ Material um bis zu 50% verringern, die Zeit, die externe Teams benötigen, um Kunden individuell angepasstes Material zu liefern, um bis zu 90%.

Beim cloud-basierten Quark Brand Manager werden System-Updates automatisiert durchgeführt. Die Azure-Technologie von Microsoft sorgt mit geschicktem Lastenausgleich dafür, das der Brand Manager trotz etwaiger Zugriffsspitzen zu verschiedenen Tageszeiten möglichst performant bleibt. Grundsätzlich liefert Microsoft also die Infrastruktur, Quark entwickelt und betreibt die Anwendung. Der Editor-Client basiert auf der Flash-Technologie. 
Im Produktionsprozess wandeln Designer Xpress- und Indesign-Dokumente (Letzteres über das Markzware-Tool ID2Q) in Quark Brand Manager-Vorlagen um. Diese Templates werden vom Marketing zentral freigegeben und von externe Teams über eine einfache Web-Schnittstelle (alle gängigen Browser werden unterstützt, die Korrektur-Partner benötigen keine Lizenz) regional angepasst oder individualisiert. Sinnigerweise erfolgt eine synchronisierte Anpassung von Änderungen auch bei anderen Dokumenten aus dem Daten-Pool („intelligentes Anlegen von Dokumenten“).

Quark Brand Manager wurde heute weltweit gelauncht, der Fokus liegt laut Quark zunächst aber vor allem auf dem US-amerikanischen Markt, wo derzeit auch einige Erstanwender die Entwicklung der Lösung weiter vorantreiben. Referenzkunden im deutschsprachigen Europa gebe es derzeit noch nicht. Der Preis von Quark Brand Manager liegt bei 62,50 US-Dollar pro Anwender/Monat, wobei mindestens 40 Logins nötig sind. Die Erstinstallationskosten („Set-up“) seien nicht genau bezifferbar, weil sie von der Kundengröße und den speziellen Anforderungen des Kunden abhängen (zum Beispiel Branding des User-Interface). Für Druckereien und Agenturen sind spezielle Preismodelle verfügbar.
Ganz im Sinne des Digital Publishing plant Quark für die Zukunft in Sachen Schnittstellen und angedocktem Translation Management, auch andere Medienkanäle mit dem Brand Manager „bespielen“ zu können.

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