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Oberndorfer Druckerei profitiert von höherer Nettoleistung

Neuer Klebebinder von Müller Martini bringt 25 Prozent Zeitgewinn pro gefertigtem Auftrag

Streamfeeder für die automatische Bogenzufuhr tragen wesentlich zur hohen Nettoproduktion des neuen Klebebinders Corona C15 bei.

Die Investition in den hochautomatisierten Klebebinder Corona C15 von Müller Martini hat sich für die zur Circle-Printers-Gruppe gehörende Oberndorfer Druckerei schnell ausbezahlt: Einer Meldung des Herstellers zufolge benötigt die komplette Weiterverarbeitung bei der auf Kataloge, Zeitschriften, Prospekte und Werbemittel spezialisierten Rollendruckerei nun ein Viertel weniger Zeit.

Der mit zwei Einstecksystemen verbundene und leicht umstellbare Corona C15 erzielte demnach gegenüber der alten Variante mit zwei Normbindern und drei Einstecklinien schon in den ersten sieben Betriebsmonaten eine Nettosteigerung von nahezu 15 Prozent. "Und wir sehen noch Potenzial in der Anlage", deutet Geschäftsführer Joachim Kühn an.

Der Oberndorfer Druckerei fokussiert sich auf interessante Aufträge mit Mehrnutzen. Entsprechend komplex sind die Anforderungen an die Weiterverarbeitung. Deshalb war der Corona C15 mit einer wegen ihres konkaven Kanals für höhere Produktionsgeschwindigkeiten prädestinierten Zusammentragmaschine 3697, Streamfeedern, Dreischneider Orbit, Buchzählstapler CB 18, zwei unterschiedlich konfigurierten Sitma-Einsteckmaschinen sowie mit entsprechenden Folier- und Adressier-Systemen (Inkjet wie auch Papieretiketten) beim Investitionsentscheid erste Wahl.

Hat die Oberndorfer Druckerei zuvor nur offline produziert, ist die neue Lösung eine Kombination zwischen Inline und Offline. Auch die Qualität der Endprodukte konnte gesteigert werden. Massgeblichen Anteil daran hat das Adhesive Monitoring System (AMS), das bei der Oberndorfer Drucker erstmals in einen Klebebinder Corona eingebaut wurde. Das von Müller Martini entwickelte Klebstoffüberwachungs-System reduziert den Leimverbrauch und die Makulatur in der Klebebindung. So können bei gleichbleibend hoher Qualität der Endprodukte die Kosten gesenkt werden.

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