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Océ: Vier neue Modelle komplettieren die Arizona-UV-Flachbettdrucker-Reihe

Modelle in jeweils zwei Flachbettgrößen und vier, sechs oder acht unabhängigen Tintenkanälen
 

Océ hat mit vier neuen Modellen seine Arizona-UV-Flachbettdrucker-Reihe komplettiert.

Gleich mit vier neuen Modellen rüstet Océ seine Arizona-UV-Flachbettdrucker-Familie auf: die Océ Arizona 460 GT, 460 XT, 440 GT sowie 440 XT. Zusammen mit der im Oktober vorgestellten Arizona 480 GT und Arizona 480 XT bilden sie die nächste Generation von UV-Flachbettdrucksystemen des Herstellers. Die neuen Modelle liefern nach Angaben von Océ eine hohe Qualität, bieten eine erhöhte Produktivität und eine große Anwendungsvielfalt. Ändern sich die Anforderungen der Anwender, sollen sich die Systeme jederzeit aufrüsten lassen.

Die Océ-Arizona-400-Familie umfasst sechs verschiedene UV-Flachbettdrucksysteme in jeweils zwei Flachbettgrößen, die mit vier, sechs oder acht unabhängigen Tintenkanälen für den Druck mit Lack oder weißer Tinte, einschließlich zusätzlicher Kanäle für Cyan und Magenta ausgestattet sind. Dadurch bieten sie eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten und eignen sich laut Océ besonders für den Einsatz bei Druckdienstleistern im mittleren Volumensegment.

Die GT-Modelle verfügen über das Standardtischformat 1,25 x 2,5 m und die XT-Modelle über das extragroße Tischformat von 2,5 x 3,05 m. Alle Drucksysteme können auf starrem Material bis zu 50,8 mm Stärke drucken. Außerdem steht eine Rollendruckoption, mit der flexibles Material bis 2,2 m Breite bedruckt werden kann, zur Verfügung. Die Flachbettdrucker eignen sich laut Hersteller für eine Vielzahl von Display-Grafiken (z.B. POP/POS, Schilder, Backlits) bis hin zu Spezialitäten und industriellen Anwendungen, bei denen das Druckergebnis nicht primär zu Ausstellungszwecken dient (z.B. Verpackungsprototypen, Verpackungen in niedrigen Auflagen, Tapeten und Innendekorationen sowie Dekoration von Konsumprodukten).

Technische Dateils der Flachbettdruck

Die Océ Arizona 460 GT und die Océ Arizona 460 XT sind mit sechs unabhängigen Tintenkanälen ausgestattet, wobei die ersten vier Kanäle dem Standard-CMYK-Druck vorbehalten sind. Die Kanäle fünf und sechs lassen sich flexibel konfigurieren, um unterschiedliche Anforderungen erfüllen zu können:

  • Lack und Weiß: Der Einsatz von weißer Tinte sorgt für Drucke auf vielen nicht-weißen Substraten – einschließlich Backlits –, die üblicherweise im hohen Preissegment liegen. Lack lässt sich für dekorative Spot-Effekte einsetzen. Beide Funktionen sind miteinander kombinierbar und bieten so die Möglichkeit zu Anwendungen für die Werbetechnik, für Verpackungen sowie im Kunstdruck-Bereich.
  • Doppelweiß: Alternativ lässt sich der sechste Kanal für eine zusätzliche weiße Tinte verwenden. Somit kann die Opazität bei einem einzigen Drucklauf verdoppelt und eine höhere Produktivität beim Druck mit weißer Tinte erzielt werden. Dies eigne sich vor allem für Backlits und industrielle Anwendungen.

Die beiden zuletzt ergänzten Tintenkanäle auf den Arizona-480-Modellensollen durch das Ergänzen einer Cyan- und Magenta-Düsenkapazität für gesteigerte Druckqualität und Geschwindigkeit sorgen. Unter der Bezeichnung CM² (CM squared) bietet die zusätzliche Düsenkapazität Produktionsmodi, die den langsameren, qualitätsorientierten Druckmodi hinsichtlich Schärfe, Homogenität und Halbtönen gleichkommen sollen.

Manuelle Eingriffe reduziert

Ein variables Vakuumsystem mit sechs bzw. sieben Vakuumzonen wurde für Standardformate üblicher Plattenmaterialien konfiguriert. So werde manuelles Maskieren reduziert oder ganz überflüssig, was den Arbeitsaufwand senken und die Produktivität erhöhen soll. Komplexe, mehrschichtige Aufträge – also Aufträge, bei denen das gewünschte Ergebnis durch mehrere Aufträge erzielt wird – lassen sich laut Océ mit den neuen Stapelverarbeitungstools optimieren, sodass die Arbeitsschritte des Anwenders reduziert werden. Alle Modelle der Océ-Arizona-400-Familie sind mit dem Stapelmodus ausgestattet, der die Produktion von Drucksätzen einfach und schnell abarbeitet.

Die in den neuen Modellen enthaltene Océ-Varia-Dot- Bildherstellungstechnologie erzeugt, so der Hersteller, eine nahezu fotorealistische Bildqualität mit einer Schärfe, die einer Auflösung von 1.440 dpi oder höher entspreche. So soll auch Text in Punktgröße 2 – selbst beim Reverse-Druck (weiße Tinte auf Schwarz) – gut lesbar sein. Standardmäßig sind alle Drucksysteme der Océ-Arizona-400-Familie mit der aktiven Pixelplatzierungskompensation ausgestattet. Diese sorge für eine hohe Bildschärfe, Dichte und Homogenität über den gesamten Druckbereich – sowohl beim Flachbett- als auch beim Rollendruck.

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