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One Vision stellt „4D-Farbmanagement“-Technologie vor

Nutzung der PDF-Optimierungssoftware Asura als „4D“-Farbserver
 

Laut Hersteller One Vision löst die „4D-Farbmanagement“-Technologie das häufigste Problem mit konventionellen Farbmanagement über Lab.

Die PDF-Optimierungssoftware Asura vom deutschen Softwarehersteller One Vision kann jetzt auch als durchgängiger „4D“-Farbserver genutzt werden. Mit ihrer neuen „4D-Farbmanagement“-Technologie wollen die Regensburger nach eigenen Angaben Verbesserungen im Color Management realisiert haben, die eine reibungslose Integration der neuen Standardfarbprofile im Akzidenz- und Zeitungsdruck ermöglichen. So könne Asura nicht nur für Bilder, sondern auch für komplexe Produktionsdaten als durchgängiger „4D“-Farbserver eingesetzt werden.

Mit der „4D-Farbmanagement“-Technologie von One Vision sei das häufigste Problem des konventionellen ICC-Farbmanagements endlich lösbar, so Kunden von One Vision. Bei der Konvertierung eines Dokuments von einem CMYK-Quellfarbraum in einen anderen CMYK-Zielfarbraum werde zum Beispiel auch schwarzer Fließtext nicht auf allen CMYK-Auszügen separiert. Der klare Vorteil: Mehr Schärfe! Den verschwommenen Eindruck, der sich bei kleinen mehrfarbigen Schriften wegen der technisch bedingten Registertoleranzen beim Drucken bisher nicht vermeiden ließ, gebe es mit der „4D-Farbmanagement“-Technologie von One Vision nicht mehr. Reklamationen könnten so gesenkt, die Druckqualität und damit die Kundenzufriedenheit gesteigert werden. 

Die „4D-Farbmanagement“-Technologie ist in der neuen Asura-Version 12.9 ohne weitere Einstellungen aktivierbar und arbeitet laut One Vision ebenso wie konventionelles ICC-Farbmanagement flexibel mit normalen ICC-Farbprofilen, ohne ein vom allgemeinen Standard abweichendem proprietären Format. Die bisher genutzten und neuen ICC-Farbprofile seien daher ohne jede Einschränkung genauso wie bei konventionellem ICC-Farbmanagement verwendbar, unabhängig davon, ob diese frei verfügbar oder selbst erstellt sind.

Beim Auflösen von Transparenzen werden Schwarz, Grau, CMYK-Grau, RGB-Grau und Lab-Grau nicht mehr ungewollt in CMYK aufgelöst, so der Softwarehersteller. RGB und Lab würden weiterhin über Lab in CMYK umgewandelt. Die von Asura bekannten Möglichkeiten wie zum Beispiel Tiefschwarz entfernen, Tiefschwarz hinzufügen und Erkennen von Graustufen innerhalb der verschiedenen Farbräume stünden auch mit der „4D-Farbmanagement“-Technologie in der bekannten Weise zur Verfügung.

Erste Erfahrungen mit der „4D-Farbmanagement“-Technologie hat das Druckhaus Waiblingen gemacht. Von dort heißt es, die neue Technologie mache Farbraumumwandlungen und Sprachwechsel viel einfacher und sicherer. Schwarze Bestandteile blieben bei Farbraumumwandlungen – selbst beim Auflösen von Transparenzen – erhalten. Auch bei Dokumenten in falschen Farbräumen seien Sprachwechsel kein Problem mehr! Mit der Technologie sieht sich das Unternehmen gut vorbereitet auf die bevorstehende PSO-Umstellung und die damit verbundenen Farbraumanpassungen.

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