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Update für die Bildbearbeitungssoftware One Vision Amendo

Automatisierungsfunktionen im neuen Release 17.1 nochmals erweitert
 

Amendo entfernt mit seiner neuen Funktion Bildrauschen, während die Kanten jedoch bewahrt werden.

Mit neuen Features wie „automatische Farbstichentfernung“, „Rauschreduzierung“ und 14 neuen, vorkonfigurierten „Produktionslinien“, die die häufigsten Anwendungen von Verlagen, Medienhäusern und Fotografen abdecken, veröffentlicht One Vision Software die neue Version 17.1 seiner automatischen Bildbearbeitungssoftware Amendo. Optimiert wurde auch das Modul für die automatische Wahl der Farbanpassungsmethode (Rendering Intent) sowie die Konfiguration und Benutzerführung der Amendo Indesign Extension.

Der deutsche Softwarehersteller One Vision bietet mit seinem neuen Software-Release Amendo neue Funktionen, die den Automatisierungsgrad in der Bearbeitung von Bildern weiter steigern sollen. Verlagen, Medienhäusern und Fotografen soll die Bildbearbeitung beispielsweise über 14 neue, voreingestellte „Produktionslinien“ erleichtert werden. Typische Anwendungsfälle aus der Bildproduktion wie etwa die Erhöhung des lokalen Kontrasts, der Schutz von Unternehmensfarben oder die reine Veränderung der Bildgröße lassen sich laut One Vision einfach über diese 14 Produktionslinien automatisch umsetzen.

Mit der neuen Funktion „Rauschreduzierung“ korrigiere die Bildbearbeitungssoftware verrauschte Bilder mit zu hohem ISO-Rating oder schlechten Lichtverhältnissen automatisiert. Mit der neuen Option "Rauschen entfernen" werde das Rauschen durch Glättung eher flächiger Bereiche reduziert. Kanten würden dabei weitestgehend erhalten. Schließt die Bildanalyse ein Rauschen aus, werde der Algorithmus automatisiert nicht angewandt.

Weitere Automatisierung soll die Option „Farbstiche entfernen“ ermöglichen. Der neu hinzugefügte Modus „Aggressiv“ entfernt laut One Vision nun auch sehr starke Farbstiche automatisch. Die natürlichen Farben im Bild würden bewahrt. Über die Kopplung von Amendo mit Workspace Pro lasse sich diese Automation weiter steigern: Sowohl die Farbigkeit als auch die Stärke eines Farbstichs sollen von Amendo Analyze erkannt werden. Diese Werte könnten genutzt werden, um Bilder unterschiedlich weiterzuverarbeiten.

Deutlich verbessert in Konfiguration und Benutzerführung wurde die Amendo Indesign Extension:  Mit der komplett neu programmierten Erweiterung sollen Layouter ohne spezifische IT- und Bildbearbeitungskenntnisse Bilder direkt in Indesign optimieren können.

Verbessert wurde auch das Modul für die automatische Wahl der Farbanpassungsmethode (Rendering Intent). Die Wahl basiert auf der Bildanalyse durch Amendo. Bislang wurde diese anhand der Helligkeitswerte des jeweiligen Bildes getroffen. In der neuen Version wird laut One Vision zusätzlich die Sättigung mitberücksichtigt, so dass die exakten Farben nach der Konvertierung von RGB nach CMYK noch näher der Originalfarbe entsprechend zu Papier gebracht werden können. Zudem sollen nun auch Multitone-Bilder (zum Beispiel Bilder mit Sepia-Farben) in PDF-Dateien optimiert werden können.

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