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One Vision Azura: Version 17.1 steht vor der Tür

Automatisierungsgrad im Preflighting soll weiter erhöht werden
 

Automatisches Überfüllen mit One Vision Azura 17.1: Das linke „a“ zeigt das Druckergebnis ohne Trapping (weiße Blitzer) – das rechte „a“ veranschaulicht das Druckergebnis mit Trapping-Verfahren.

Der deutsche Softwarehersteller One Vision (Regensburg) wird in Kürze die neue Software-Version 17.1 der Preflighting-Software Asura vorstellen. Zu den wichtigsten Neuerungen der Lösung zählen neben dem automatischen Überfüllen bei der Druckdatenverarbeitung (Trapping) das Erkennen und Prüfen von QR- und Barcodes sowie eine Erweiterung des Features zum „intelligenten Teilen und Zusammenfügen von Dokumentseiten“.

Mit Asura 17.1 können Kunden ihren Druckvorstufen-Workflows nun um ein Trapping-Modul erweitern. Dabei wurden für Zeitungsverlage sowie Offset-und Digitaldruckereien zwei verschiedene Trapping-Optionen entwickelt, die das Drucken ohne weiße Blitzer ermöglichen sollen. Beim PDF-Trapping wird laut One Vision über das Asura-Plugin „PlugCOMMERCIAL-PRINTin“ zur Originaldatei noch eine zusätzliche Ebene erstellt, in der Kunden bei Bedarf nochmals das Trapping-Ergebnis überprüfen und falls gewünscht manuelle Änderungen durchführen können. Beim In-RIP Trapping erfolge das Trapping während des Rasterns, das über das Asura-Plugin „PlugRASTER-HDin“ ausgeführt wird und somit im Prepress-Workflow eingebettet ist.

Das Feature „Barcode erkennen“ wurde entwickelt, um die Überprüfung von Barcodes, die zumeist bereits in den gelieferten Dokumenten platziert sind, zu automatisieren. Durch die automatische Überprüfung sollen Fehldrucke vermieden und Druckaufträge wesentlich zeit- und kostensparender gestaltet werden können. Asura erkenne dabei Barcodes nicht nur automatisch, sondern könne auch Barcodewerte lesen und dem jeweiligen Barcodetypen zuordnen. Relevante Daten würden hierbei protokolliert.

Auch im Bereich Archivierung bietet Asura 17.1 Neuigkeiten. So können Bilder nun extrahiert und laut One Vision in einer nachstehenden Archivierung im JPEG bzw. TIFF-Format gespeichert werden. Mit der neuen Möglichkeit, Dateien gemäß PDF/A-2b auszugeben, können diese nun auch für die Langzeitarchivierung optimiert werden.

Um fehlerhafte Druckerzeugnisse im Schriftbereich zu vermeiden, kann Asura laut Hersteller neuerdings während des Preflighting-Prozesses überprüfen, ob das Dokument unerwünschte Schriftarten enthält. 
Zudem erfordere das Arbeiten mit mehrseitigen Dokumenten oftmals das Aufteilen und Wiederzusammenführen einzelner Seiten. Das erweiterte Feature „Intelligentes Teilen & Zusammenfügen von Seiten“ gestalte solche Workflows nun schneller und flexibler.
Für alle Akzidenzdruckereien, die auch im Bereich Etikettendruck tätig sind, sei es nun zudem möglich Transparenzen flachzurechnen, während die Stanzformen erhalten bleiben.

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