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One Vision veröffentlicht neue Software-Versionen gleich im Dreier-Pack

Automatisierungspotenzial von Workspace, Asura und Amendo weiter erhöht
 

Die neue Version von Amendo ermöglicht es, Hauttonmodulationen feiner abzustimmen.

Der deutsche Softwarehersteller One Vision hat neue Releases für seine Softwarelösungen Workspace, Asura und Amendo veröffentlicht. Diverse neue und erweiterte Module sowie Features sollen für noch mehr Automation, Stabilität und Zuverlässigkeit im Produktionsworkflow sorgen und eine noch bessere Output-Qualität garantieren.

Workspace.
Das automatische Workflow-Management-System von One Vision dient als Plattform für eine Vielzahl von One Vision-Lösungen für die Druckvorstufe und die Bildverarbeitung. In der neuen Workspace-Version liegt der Schwerpunkt laut One Vision auf Zeitersparnis innerhalb des Produktionsworkflows bei der Jobverarbeitung, was durch drei neue Features erreicht werde: So würden durch die Performancesteigerung bei der Jobverarbeitung und durch die konfigurierbare Aktualisierung der Jobliste sowohl ein höherer Durchsatz, als auch eine vereinfachte Bedienbarkeit der Jobübersicht – auch in Spitzenzeiten – erreicht. Die Übersichtlichkeit und die Kontrolle der Warteschlangen sei durch das Hinterlegen von Informationen über den Bearbeitungsstatus und einer Warteschlangen-Beschreibung erheblich gesteigert worden. Zudem sollen die neuen Funktionen im Bereich der Dateiverarbeitung eine einfache Anpassung an verschiedene Systemumgebungen ermöglichen. So könne FTP nun bis zu 20 Verbindungen gleichzeitig verwenden und FIFO für Dateiexporte und Proxy für SFTP verwendet werden.

Asura.
Die „Datenwaschmaschine“ Asura von One Vision bietet in der neuen Version eine weitere Reduzierung der Komplexität und damit eine verbesserte Handhabung, die den Arbeitsaufwand verringern und zeitgleich die Effizienz und Druckqualität steigern soll. So beinhalte Asura nun eine neue 4D-Farbmanagement-Technologie, die eine reibungslose Integration der neuen Standardfarbprofile im Akzidenz- und Zeitungsdruck ermöglicht und den Schwarzaufbau bei der Farbraumkonvertierung erhält. Somit werden Passerprobleme vermieden und Reklamationen verringert (print.de berichtete darüber bereits Ende Mai). Zum anderen würden ab der neuen Version alle relevanten Barcode-Typen unterstützt. Kunden hätten damit die Möglichkeit, auf jede Seite ihres Druckerzeugnisses einen individuellen Barcode zu drucken, um zum Beispiel jeder Seite eine exakte Position im fertigen Magazin zuzuordnen. Mit einer neu entwickelten Funktion in PlugRaster-HDin sollen sich Referenzwerte präzise für alle Separationsfarben direkt aus dem ausgewählten ICC-Ausgabeprofil automatisch berechnen lassen. Ein wesentlicher Effizienzzugewinn: Die Kompensationen der Tonwertzuwächse für die Druckausgabe sollen damit deutlich schneller angepasst werden können.

Amendo.
Eine ganze Reihe an Neuerungen finden sich auch in der automatisierten Bildbearbeitungs- und Bildmanagementsoftware Amendo mit dem klaren Ziel der Steigerung des Automatisierungsgrads in der Bildverarbeitung und der Schonung von Ressourcen wie Zeit und Kosten. Hierbei ist das neue Datei-Attribut „Bildschärfe“ aus Sicht des Herstellers ein großer Schritt. Bilder sollen nun automatisch nach Schärfe geroutet werden können, sodass die Schärfeparameter automatisch reduziert werden, wenn die Analyse ergibt, dass ein Bild schon ausreichend Schärfe aufweist. Neu ist auch, dass die Algorithmen für die Helligkeitsoptimierung und Schärfe alternativ in dem Helligkeitskanal arbeiten können, um jegliche Farbtonverschiebung zu vermeiden. Bei der Helligkeitsoptimierung sollen nun auch Tiefen und Lichter beschnitten werden können, um noch feiner in die Optimierung eingreifen zu können. Durch das neue Modul „Metadaten bearbeiten“ könne Amendo alle EXIF-, IPTC- und XMP-Metadaten bearbeiten und dabei auf alle Werte der Attribute zugreifen, die von Workspace und vom Amendo-Analyze-Modul erstellt wurden, so One Vision. Damit könnten in Workspace erzeugte Metadaten dauerhaft in die Bilddaten geschrieben werden, um beispielsweise in Photoshop einsehen zu können, durch welche Produktionslinie und welches Amendo-Modul das Bild verarbeitet wurde. Des Weiteren wurde in Amendo das Feature „Hautunreinheiten abschwächen“ um drei weiteren Möglichkeiten ergänzt, was es den Kunden nun ermöglichen soll, feinere Abstimmung der Hauttonmodulation zu erreichen.

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