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Oppermann investiert in Proliner-Einstecksysteme von Müller Martini

Zahl der eingesteckten Beilagen soll somit auf über eine Milliarde verdoppelt werden
 

Bei der Abnahme der Proliner im Print Finishing Center von Müller Martini: Dirk Nagel, Niels Rohrsen, Werner Rohrsen und André Schäffer (v.l., alle von Oppermann) zusammen mit Vertretern von Müller Martini.

Die Oppermann Druck und Verlags GmbH & Co. KG in Rodenberg (Niedersachsen) wird in einigen Wochen zwei Einstecksysteme des Typs Proliner von Müller Martini in Betrieb nehmen. Die neuen Systeme sollen zusätzlich zu den beiden bereits vorhandenen Einsteckstystemen SLS3000 desselben Herstellers installiert werden.

Somit sollen künftig in Rodenberg statt wie bisher 500 Millionen jährlich mehr als eine Milliarde Beilagen in Tageszeitungen und Anzeigenblätter eingesteckt werden. Dieser geplanten Produktionssteigerung vorausgegangen war die Information, dass die Madsack Mediengruppe ihr Druckzentrum in Hannover schließen wird und die Druckaufträge für die "Hannoversche Allgemeine Zeitung", die "Neue Presse" sowie all ihre Anzeigen- und Wochenblätter ab 2017 an die Oppermann Druck und Verlags GmbH & Co. KG vergeben werden soll.

Das Unternehmen Oppermann hat sich für die Investition in zweistelliger Millionenhöhe entschlossen, um die zusätzlichen Kapazitäten verarbeiten zu können. "Wir verdoppeln unsere Volumen sowohl bezüglich Produktionsfläche als auch Tonnage und Beilagenaufkommen", erläutert der Geschäftsführende Gesellschafter André Schäffer. Damit soll Oppermann laut eigenen Angaben bezüglich Einstecken zu den größten Unternehmen in Deutschland gehören.

Um diese Einsteck-Mengen verarbeiten zu können, nimmt Oppermann im kommenden Oktober in einer 7.000 qm großen, neugebauten Halle die zwei neuen, vom Leitsystem Connex.Mailroom gesteuerten Proliner in Betrieb. Die beiden Einstecksysteme sind identisch konfiguriert: je 20 Anleger, automatische Haupt- und Vorproduktbeschickung (die Zeitungen gelangen von der Rotation via zwei Transporteure Newsgrip-F der neuesten Generation und zwei Flexiroll-Puffersystemen zu den beiden Prolinern) sowie je drei Paketbildner Flexpack pro Linie.

Die sechs Flexpack-Paketbildner sind laut Müller Martini weltweit erstmals mit einer integrierten Folierfunktion versehen. Ebenfalls als Weltpremiere soll Oppermann die von Müller Martini neu entwickelten Minifeeder für die Zuführung der Beilagen in die Anleger einsetzen. Neben einer Optimierung des Layouts und der Kosten sollen die Minifeeder auch Vorteile für der Produktion kleinteiliger Zonen bringen.

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