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PUR-Klebstoff konservieren und weiterverwenden

"Best for PUR"-Anlage auf der Drupa zu sehen
 

Die Steuereinheit der Anlage "Best für PUR" sowie die Trockenhaube, die über den Leimwagen gestellt wird.

Mit einer neuen Lösung soll sich PUR-Klebstoff in der Produktion konservieren und weiterverwenden lassen. Konzipiert wurde die "Best for PUR"-Anlage von Martin Spließ, Berater für industrielle Buchbinderanwendungen. Auf dem Drupa-Messestand des Klebstoffherstellers Dural (Halle 14, Stand A 45) soll das System gezeigt werden.

Die "Best fpr PUR"-Anlage ist nach Angaben von Martin Spließ seit Ende des vergangenen Jahres bei fünf Industriebuchbindereien in Deutschland im Einsatz. Die neue Lösung soll helfen, die Kosten zu reduzieren und Reinigungszeiten als Produktionszeiten zu nutzen. Auch die Umwelt- und Mitarbeiterbelastung durch chemische Reiniger werde um mindestens 80 Prozent reduziert. Die Lebensdauer der Anti-Haft-Beschichtung des Leimsystems werde ebenfalls erhöht. Klebstoffabfälle (täglich bis zu 3 kg) sollen nicht mehr anfallen. Auch der Klebstoffwechsel von PUR zu Hotmelt sei problemlos machbar, da der PUR konserviert werde.

Bei der "Best for PUR"-Anlage wird der PUR-Klebstoff mit extrem trockener Luft konserviert. Dafür wird eine Haube über den Leimwagen des Klebebinders gestellt und die
Trockenluft umhüllt den PUR-Klebstoff. Der auf diese Weise konservierte PUR-Klebstoff zeigt laut Spließ keinerlei Beeinträchtigung und sei zu 100 Prozent weiterverwendbar,
unabhängig von Sorte oder Hersteller. Bis zu 60 Stunden Konservierungszeiten habe man bislang erreicht.

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Leserkommentare (1)

Sebastian Kopp | Freitag, 06. April 2012 12:06:01

Best for PUR

Es funktioniert! Die Anlage spart, Zeit, Geld, Reiningungsaufwand und Leim! Die Haltbarkeit der Beckenbeschichtung wird positiv beeinflusst und das System hält, was Martin Spließ verspricht!

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