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Pagemaker 7.0 angekündigt

Betaversion im Umlauf

Totgesagte leben länger: Nachdem Adobe Inproduction vom Markt genommen hat und auch die Acrobat Business Tools eingestellt wurden, greift man bei der Hinwendung zum Büro- und Heimanwenderbereich tief in die Trickkiste: Hervorgekramt hat man dabei Pagemaker, das uns in einer Betaausgabe (Mac) der Version 7 vorliegt.
Äußerlich hat sich bis dato wenig getan, das Benutzerinterface hat keine erkennbare Überarbeitung erfahren - weder ist es an andere Adobe-Produkte optisch angepasst, noch wurde es bis jetzt mit dem Office-Interface der aktuellen Acrobatversion versehen.
Adobe unterstreicht die enge Zusammenarbeit mit anderen Adobe-Produkten, so kann man in Pagemaker direkt mit den Ebenen von Photoshop oder Illustrator weiterarbeiten, die Transparenzfunktionen von Illustrator 9 werden jedoch laut Adobe nicht unterstützt.
Andere Funktionen, beispielsweise das Erstellen von PDFs mit Metadaten über die Dokumentstruktur, um diese auf Kleingeräten und Laptops darzustellen sind weniger Neuentwicklungen von Pagemaker sondern der Unterstützung entsprechender Funktionen der PDF-Spezifikation 1.4 zu verdanken.
So bleiben als neue Funktionen das Zusammenführen von Text und Grafiken aus Datenbank- und Kalkulationsprogrammen und die Dateikonvertierung neuer Office-produkte. So lassen sich Inhalte aus Word und Excel 97/98/2000, Dokumente oder Vorlagen aus Microsoft Publisher 95/97/2000 und Xpress 3.x- bis 4.1- Dateien konvertieren und nutzen. Mit Hilfe des Befehls »PDF platzieren« lassen sich auch PDFs in das Pagemaker-Dokument integrieren. Die Erstellung von PDFs erfolgt wie gehabt mit dem zum Lieferumfang gehörenden Acrobat Distiller, jetzt in der aktuellen Fassung der Version 5.0.
Unterstützt werden Windows 98, NT 4.0, 2000, ME und Mac OS 8.6, 9.1 sowie OS X (Classic).

Adobe Systems GmbH www.adobe.de

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