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Prozessoptimiertes Druckbogenlayout mit neuer Software Perfect Print Pattern

Sammelform-Zusammenstellung nicht mehr isoliert vom Gesamt-Auftragspool betrachten

Management-Oberfläche von Perfect Print Pattern. Im Hauptframe in der Mitte werden alle Druckbogenlayouts angezeigt, die für den momentanen Auftragspool berechnet wurden. Rechts: Grafische Darstellung der aktuell markierten Sammelform, unten die Aufschlüsselung der Gesamtkosten für den Auftragspool.

Mit Perfect Print Pattern stellt das gleichnamige Unternehmen aus München eine neuartige Softwarelösung zur Prozessoptimierung und effektiveren Ressourcennutzung vor allem in großen Akzidenzdruckereien vor. Die serverbasierte Lösung (Rechenkern und Datenbank auf einem zentralen Server) soll eine vollautomatische Optimierung der Druckbogenlayouts bieten, indem sie eine Abfolge von Sammelformen über den gesamten momentanen Auftragspool erzeugt und gleichzeitig die Fertigungsfrist jedes einzelnen Auftrags berücksichtigt.

Basierend auf einem neuen mathematischen Algorithmus berechnet Perfect Print Pattern nicht nur ein optimiertes Druckbogenlayout, sondern laut Hersteller in einem vollautomatischen Prozess auch eine optimierte Abfolge aller Druckformen zur fristgerechten Erfüllung des gesamten Auftragspools beliebiger Größe. Eine zeitliche Vorselektion der Druckaufträge sei nicht mehr notwendig, der Auftragspool könne ohne Eingriffe von außen verarbeitet werden (wobei manuelle Eingriffe jederzeit möglich bleiben).

Als entscheidende Vorteile der Software nennt der Hersteller:

  • Kostenersparnis: weniger Papierverbrauch, weniger Druckformen, weniger Personal
  • Kapazitätssteigerung durch effizienteres Nutzen der vorhandenen Ressourcen
  • Zeitplanung von Anfang an: Auftragsfristen werden frühzeitig bei der Optimierung berücksichtigt, Engpässe automatisch kompensiert
  • Transparenz: Voller Überblick über das gesamte Auftragsvolumen und betriebswirtschaftliche Daten (Auslastung, Kostenaufschlüsselung nach Papier/Druckformen etc.)
  • Live-Optimierung: Neue Aufträge und Check-Out von Druckformen in den realen Betrieb werden on-the-fly durchgeführt, ohne die Optimierung zu unterbrechen.

Perfect Print Pattern wird flexibel als kompaktes Einzelwerkzeug angeboten, aber auch als Gesamtlösung zur Steuerung des Auftragspools oder zur Einbindung in bestehende Systeme als Programmbibliothek, die alle benötigten Werkzeuge zur Verfügung stellt. Die Software arbeitet browserbasiert, kann von beliebig vielen Arbeitsplätzen zugleich bedient werden und ist lauffähig auf jedem Betriebssystem (plattformunabhängig). Die Portierung auf Tablets und Smartphones sei unproblematisch, so der Hersteller.
Durch den Aufbau als interner Webservice und die strikte Verwendung des HTTP-Standards mit offenen XML/JSON-Schnittstellen und JDF-Ausgabe sei die Lösung problemlos in vorhandene IT-Strukturen integrierbar. Die Daten werden standardmäßig in einer SQL-Tabelle verwaltet, es könne aber auch eine eigene Datenbank verwendet werden.

Hintergrundinformation Perfect Print Pattern:
Das junge Unternehmen Perfect Print Pattern wird von Prof. Dr. Martin Schottenloher von der mathematischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) geführt (Planung der Produktentwicklung/Finanzen). Die mathematische Basis als Kerninnovation der Software wurde jedoch von einem kleinen, jungen Team mit Softwareentwicklern, Mathematikern und Druckfachleuten erfunden, das nun auch für Integration, Customizing und Consulting verantwortlich ist.

Näheres zu Perfect Print Pattern demnächst in Deutscher Drucker.

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