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Neues LED-UV-Bebilderungssystem Phoenix

Schweizer Digital Information zeigt auf seinem Drupa-Stand (Halle 8B, Stand C07) eine Heidelberg-Weltpremiere und eigene Entwicklungen
 

Der Phoenix, ein LED-UV-Bebilderungssystem für Sieb-, Flexo-, Buch- und Offsetdruck.

Die in Zürich ansässige Digital Information Ltd. (AG) zeigt auf der Drupa 2016 neue und weiterentwickelte Produkte, zum Beispiel das JDF-basierende Farbzonen-Preset- und Closed-Loop-Regelsystem Inkzone 8 oder das Digitaldrucksystem Djet. Weltpremiere feiert der Phoenix von Heidelberg, ein Druckformen-Bebilderungssystem auf LED-UV-Basis für Sieb-, Flexo-, Buch- und Offsetdruck.

Weltweit mehr als 3000 Druckmaschinenanbindungen mit Inkzone, dem JDF-basierenden Farbzonen-Preset- und Closed-Loop-Regelsystem, verzeichnet der Hersteller. Digital Information zeigt auf der Drupa Inkzone 8 mit komplett neu entwickelter Benutzeroberfläche, voller Kompatibilität mit Microsoft Windows 10, dokumentenorientierter Datenbank und Nass-Trocken-Messung mit allen am Markt bekannten Scan-Messgeräten. Für ältere Versionen von Inkzone ist ein kostengünstiges Update möglich.

Der Djet ist ein Digitaldrucksystem für den Inline-Druck auf Vorder- und Rückseite bis 43 Zoll Breite (1076 mm). Das System arbeitet von der Rolle zum geschnittenen Bogen und ist für die Formproof-Ausgabe und das Drucken kleinerer Auflagen geeignet. Auf der Drupa präsentiert Digital Information den Djet mit der neuesten Druckergeneration von Epson. Der Drucker ist auch bei Epson in Halle 5 (Stand A01-1) zu sehen.

Spectro-Pocket für Android ist ein Smartphone-System zum Messen einzelner Farbfelder auf unterschiedlichsten Bedruckstoffen. Das System arbeitet mit marktüblicher Spektralmesstechnik. Die Messdaten können auf mobilen Android-Geräten (Smartphones, Tablets) als spektrale Remissionswerte, Kurvendiagramme, LAB-, XYZ- und RGB-Werte sowie als Dichten dargestellt werden. Farbdifferenzen visualisiert Spectro-Pocket als Delta-E- oder Delta-H-Wert.

Weltpremiere mit Phoenix

Als Weltpremiere präsentiert Digital Information den Phoenix, ein System für das Bebildern von Druckformen im Sieb- und Flexodruck. Auch das Belichten von Hochdruck- und Offsetdruckplatten sowie Formen für den Tampondruck ist möglich. Beim Phoenix handelt es sich um ein OEM-Produkt, das nach Spezifikation der Heidelberger Druckmaschinen AG von einem externen Dienstleister gebaut wird. Die Vertriebskoordination weltweit erfolgt ausschließlich über Heidelberg, wie Markus Gehler, der bei Heidelberg dafür zuständige Ansprechpartner, print.de gegenüber zum Ausdruck bringt. Als CTP-System ist der Phoenix bei Heidelberg Bestandteil des Geschäftsfeldes Belichtungssysteme und Verbrauchsmaterialien.

Aus Platzgründen wird das System auf der Drupa nicht bei Heidelberg, sondern nur auf dem Digital-Information-Stand gezeigt. Digital Information ist ein Partner, der für die Systempalette Phoenix den RIP-Workflow aufsetzt.

Der Phoenix nutzt Dual-Belichtungstechnologie: eine Kombination aus DMD (Digital Micromirror Device)-Chip-Technologie und variabel einsetzbaren LED-Spektralwellenlängen. Zwei Spektralwellenlängen (380 nm und 405 nm), gemischt zu einem Belichtungsstrahl, sollen eine differenzierte Oberflächen- und Tiefenhärtung in einem parallelen Belichtungsdurchgang ermöglichen. Dies ist insbesondere bei Dickschichten von großem Nutzen.

Der Anteil der jeweiligen Spektralwellenlänge kann individuell an die Anforderung der verwendeten Emulsion angepasst werden (z. B. 60 % Energie bei 405 nm und 100 % Energie bei 375 nm) und das speziell entwickelte optische Linsensystem soll für druckscharfe Kanten sorgen.

Der Belichtungskopf lässt sich in X-, Z- und Y-Richtung bewegen. Das ermöglicht die Aufnahme unterschiedlich hoher Siebrahmen. Das System wird in zwei Größen gebaut: für Vorlagen bis 600 x 800 mm und bis 800 x 1000 mm.

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