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Photokina 2002: Imacon zeigt neuen Highend-Scanner und Kamerarückteil

Ixpress mit 16 Megapixel, Flextight 646 mit 16 Bit Farbtiefe

Der dänische Hersteller Imacon stellt auf der Photokina in Köln ein neues digitales Single-Shot-Kameraback unter dem Namen »Ixpress« vor. In dem Rückteil kommt der 16-Millionen-Pixel-Chip von Kodak mit nur neun Mikron großen Pixeln zum Einsatz. Ixpress kann alle 1,5 Sekunden ein komplettes 16-Bit-Farbbild von 96 MB Größe aufnehmen, insgesamt sind bis zu 1.000 Bilder möglich. Ein vorformatiertes mobiles Speichermedium fasst mit seinen 40 GB Speicherkapazität bis zu 1.000 Bilder mit 96 MB Dateigröße, die sich auf die Festplatte des Rechners übertragen lassen. Imacon hat auf der mobilen Festplatte mit der sogenannten Imagebank zudem eine automatische Vorschaufunktion integriert, die von jedem Bild eine 72 dpi-Vorschau generiert und eine sofort nutzbare »Leuchttisch-Anwendung« für die umgehende Bildauswahl zur Verfügung stellt.
Fotografen, die für moiréfreie Stilllife-Aufnahmen höhere Auflösungen benötigen, können die Ixpress auch nachträglich zum Four-Shot-Back mit einer maximalen Bildkapazität von 384 MB aufrüsten. Das System ist kompatibel mit Mac OS9, OS X und der Windows-Plattform. Es lässt sich in Verbindung mit Hasselblad-, Mamiya-, Rollei- und Contax-Modellen sowie allen Fachkameras mit Hasselblad-Schnittstelle einsetzen. Die Markteinführung ist für Januar 2003 geplant.
Darüber hinaus hat Imacon mit dem Flextight 646 auch einen neuen Scanner vorgestellt, der wie der Flextight 848 auf einem virtuellen Trommelsystem basiert. Der CCD-Scanner, der ab Oktober in den Regalen des Fachhandels steht, verfügt über einen 3 x 8.000 Pixel großen optischen CCD-Sensor und eine optische Auflösung von 80 bis 6.300 dpi. Das Modell verarbeitet Positiv- und Negativvorlagen von 35 mm bis 12 x 17 cm sowie Aufsichtvorlagen bis A4, einschließlich Farbe, Grauskala und Strichvorlagen sowie Batch-Bildverarbeitung. Der Flextight 646 scannt bis zu 40 MB pro Minute und erzielt Acht- oder 16-Bit-Tiff-Dateien mit echten 16 Bit Farbtiefe und einem Dmax von 4.6 in einem Arbeitsgang. Die Anbindung an einen PC oder Mac erfolgt über die Firewire-Schnittstelle. Der Flextight 646 unterstützt das neue »3F-Format« (Flexible File Format) des dänischen Herstellers, das jedes erfasste RGB-Bild automatisch als »Rohdatei« speichert und als erweiterte TIFF-Datei ablegt. Überdies wird automatisch ein farbkorrigierter, niedrigauflösender 72-dpi-Kontaktabzug zur Vorschau erstellt.

Imacon http://www.imacon.com

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