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Pitney Bowes stellt Inkjetdruck- und Veredelungssystem Accele-Jet vor

Rolle-zu-Bogen-System richtet sich an mittelgroße Mailingsdienstleister
 

Der Accele-Jet, der seine Premiere auf der Graph Expo in Chicago feiert, vereint Inkjetdruckmaschine und Weiterverarbeitung in einem System. Während auf Rollenmaterialien gedruckt gibt, können am Ende Einzelbögen ausgegeben werden.

Mit dem neuen Accele-Jet wird Pitney Bowes auf der Graph Expo in Chicago (13. bis 19. September) ein neues Inkjetdruck- und Veredelungssystem vorstellen, das sich an Mailingdienstleister mit einem monatlichen Druckvolumen von vier bis zehn Millionen Transaktions- und Werbedokumenten richtet. Der neue Accele-Jet ist mit verschiedenen Verarbeitungsoptionen wie Querperforation, Längsperforation, automatischer Auftragstrennung sowie servo-gesteuerten Präzisionsschneid-Werkzeugen ausgestattet und kann daher im Produktionsmodus Rolle zu Einzelblatt ausgeben.

Für den vierfarbigen Druck kommen Graustufen-Drop-On-Demand-Druckköpfe mit einer Druckauflösung von 600 x 600 dpi sowie wasserbasierte Pigment-Tinten zum Einsatz. Die wahrgenommene Auflösung beträgt laut Hersteller 1.200 x 1.200 dpi. Der neue Accele-Jet verarbeitet nach Angaben von Pitney Bowes Standard-Offsetpapiere sowie gestrichene und für den Inkjetdruck vorbehandelte Papiere mit einer Breite von bis zu 248 mm. Die unterstützten Grammaturen liegen zwischen 60 und 120 g/m².

Die verschiedenen Verarbeitungsoptionen sind in das Accele-Jet-System integriert und werden somit inline ausgeführt. Bei der Ausgabe im Einzelblattformat, sind Abschnittslängen von 203,2 mm bis 356 mm möglich. Dank des Staplers mit doppeltem Ausgabeband soll zudem ein kontinuierlicher Betrieb ermöglicht werden. Die Leistung beträgt je nach Produktionsmodus zwischen 75 m/min (Performance-Modus) und 50 m/min im High-Quality-Modus.

Durch die Verbindung von Kundenbindungssoftware mit Druck und Veredelung könne der Accele-Jet das Kernstück einer White Paper Factory darstellen – einer kompletten Postproduktionslösung, bei der aus einfachen Rollen weißen Papiers und Umschlägen eine farbige und personalisierte Kundenkommunikation entsteht. Eine White Paper Factory soll Vordrucke überflüssig machen, die Druck- und Versandprozesse rationalisieren, die Betriebskosten senken und der Postsendung zusätzlichen Wert verleihen.
 

Wie Pitney Bowes erklärt, sollen sich mit dem Accele-Jet vollfarbige, personalisierte Kommunikationsprodukte mit einem zwei- bis fünfmal so hohen Volumen wie im Vergleich zu bestehenden Schwarzweiß-, Sonder- oder Vollfarb-Tonersystemen für den Bogendruck produzieren lassen. Durch die unterschiedlichenn Verarbeitungsoptionen können Anwender zudem unterschiedliche Anwendungen auf dem Accele-Jet produzieren.
 
Der neue Accele-Jet erweitert das Portfolio der Produktionsdrucker von Pitney Bowes. Dazu gehören neben dem neuen Maschinenmodell auch der Intelli-Jet 20, Intelli-Jet 30 sowie der Intelli-Jet 42.

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